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Realitätschecks sind die Gewohnheit, aus der heraus die meisten ersten Klarträume entstehen, und sie dauern nur zwei Sekunden und sind überall machbar. Hier stehen die, die bei mir hängen geblieben sind, zusammen mit denen, die ich für überbewertet halte.

Die Grundlagen

Der Einstieg ins Thema: wie Realitätschecks funktionieren und wie du sie machst. Wenn du wissen willst, welche Methode sich lohnt, hilft der Überblick über die Realitätscheck-Methoden. Und damit es klappt: wie oft du sie am Tag machen solltest und warum deine Realitätschecks vielleicht nicht funktionieren.

Die einzelnen Methoden

Im Detail erkläre ich die drei, die bei mir am verlässlichsten sind: die Nase zuhalten und trotzdem atmen, die eigenen Hände anschauen und Text oder Uhren zweimal lesen.

Realitätschecks gehören eng zu deinen Traumzeichen und zur DILD-Technik. Wenn du noch ganz am Anfang stehst, fang lieber beim Einstieg an.

Text und Uhren lesen als Realitätscheck

Ich stand vor ein paar Wochen in einem Bahnhof, der so ähnlich aussah wie der bei mir um die Ecke. Über mir hing die grosse Anzeigetafel mit den Abfahrtszeiten. Ich wollte wissen, wann mein Zug geht, also las ich die Zeile. Da stand etwas wie „Gleis 4, 14:23". Ich schaute weg, schaute zurück, und plötzlich stand da „Gleis 9, 08:51". Im selben Moment machte es bei mir klick. Eine Anzeige ändert sich im echten Leben nicht so, während du zweimal hinschaust. Ich war im Traum, und ich wusste es. Genau darum geht es bei diesem Check.

Der Hände-Realitätscheck

Ich stand in der Küche meiner Grossmutter, die seit Jahren nicht mehr lebt. Das hätte mir auffallen sollen. Tat es aber nicht. Ich wollte mir einen Kaffee einschenken und schaute dabei auf meine Hand an der Kanne. Und da war dieser kurze Moment, in dem etwas nicht passte. Der Daumen sass zu weit unten. Ein Finger zu viel, vielleicht auch zwei, ich kam mit dem Zählen nicht hinterher, weil sie sich leicht bewegten, fast wie Wasserpflanzen. In dem Augenblick wusste ich es: Ich träume. Die Kanne war sofort egal. Ich ging zum Fenster und flog hinaus.

Realitätscheck-Methoden im Überblick: welcher ist der beste?

Vor ein paar Wochen sass ich im Zug nach Bern, müde, den Kopf am Fenster. Draussen zog die Landschaft vorbei. Aus reiner Gewohnheit hielt ich mir die Nase zu und versuchte zu atmen. Nichts ging durch, also war ich wach. Dann schaute ich auf das Plakat gegenüber und las die Zeile zweimal. Sie blieb beide Male genau gleich, auch das ein klares Zeichen für Wachsein. Mir wurde in dem Moment bewusst, wie viele verschiedene Checks ich über die Jahre angesammelt habe, fast ohne nachzudenken. Manche nutze ich täglich, andere kaum noch. Dieser Artikel sortiert sie alle für dich.

Der Nase-zuhalten-Realitätscheck

Ich stand mitten auf einem Bahnsteig, den ich nicht kannte. Der Zug war gerade weg, und ich wusste nicht mehr, wo ich eigentlich hinwollte. Statt mich zu ärgern, habe ich mir aus reiner Gewohnheit die Nase zugehalten und versucht zu atmen. Die Luft strömte einfach durch. Kühl, deutlich, völlig real. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich seit Minuten träumte. Der Bahnsteig, der fremde Geruch, die Unsicherheit: alles ergab plötzlich Sinn. Ich habe mich umgedreht und bin losgeflogen.

Realitätschecks: Wie du merkst, dass du träumst

Realitätschecks sind die Gewohnheit, mit der die meisten ihren ersten Klartraum auslösen. Die Idee ist simpel. Du prüfst tagsüber immer wieder, ob du gerade wach bist oder träumst. Wenn das zur Gewohnheit wird, machst du es irgendwann auch im Traum. Dort fällt der Check dann anders aus. Genau in diesem Moment wirst du luzid.

Eine Sache vorweg: Das hier baut auf dem Traumtagebuch auf. Wenn deine Traumerinnerung noch nicht läuft, fang besser dort an.

Wie oft solltest du Realitätschecks am Tag machen?

Vor ein paar Wochen sass ich im Tram nach Hause und merkte plötzlich, dass ich den ganzen Tag noch keinen einzigen Realitätscheck gemacht hatte. Kein einziger. Dabei mache ich das seit über fünfzehn Jahren. Ich hielt mir also die Nase zu, mitten im vollen Tram, und atmete dagegen. Luft kam keine durch, ich war wach, alles normal. Aber dieser kleine Schreck blieb hängen. Wie oft mache ich diese Checks eigentlich wirklich? Und reicht das? Genau darum geht es hier.

Warum deine Realitätschecks nicht funktionieren

Vor ein paar Jahren sass ich an einer Bushaltestelle und hielt mir zum gefühlt fünfzigsten Mal an diesem Tag die Nase zu. Luft kam keine durch, also war ich wach. Ich liess die Finger wieder los und dachte mir nichts dabei. Genau das war das Problem. Ich machte den Check, aber ich war innerlich schon längst beim nächsten Gedanken, beim Bus, beim Feierabend. Und nachts passierte rein gar nichts. Wochenlang kam kein einziger Klartraum, obwohl ich mir den ganzen Tag die Nase zugehalten hatte wie ein Verrückter.