<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Wahrnehmung on Klartraum: Luzides Träumen aus erster Hand</title><link>https://klartraeumen.ch/tags/wahrnehmung/</link><description>Recent content in Wahrnehmung on Klartraum: Luzides Träumen aus erster Hand</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><lastBuildDate>Tue, 21 Apr 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://klartraeumen.ch/tags/wahrnehmung/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Farben, Licht und Detailtiefe bewusst hochfahren</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/farben-und-licht-im-traum/</link><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/farben-und-licht-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren stand ich in einem Klartraum mitten in einer Gasse, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Eigentlich ein toller Moment, nur war alles seltsam flau. Die Häuser waren grau, der Himmel grau, sogar die Pflanzen am Strassenrand sahen aus wie aus einer alten, ausgeblichenen Zeitung. Ich wusste, dass ich träume, also war die Klarheit im Kopf da, aber die Welt um mich herum hatte überhaupt keine Kraft. Mir war sofort klar, dass mir das Bild gleich wegrutscht, wenn ich nichts mache. Also bin ich zur nächsten Hauswand gegangen und habe einfach die Hand draufgelegt. Ich habe mit den Fingerspitzen über den Putz gestrichen und mich nur darauf konzentriert, wie sich das anfühlt, dieses Körnige, das leicht Kalte. Und in dem Moment kippte etwas. Der Putz bekam plötzlich eine echte Farbe, ein warmes Ockergelb. Von der Wand aus breitete sich die Farbe in die ganze Gasse aus, als hätte jemand den Sättigungsregler hochgezogen. Auf einmal war alles bunt und satt, und ich konnte bleiben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lesen im Traum: warum der Text zerfliesst</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/lesen-im-traum/</link><pubDate>Thu, 26 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/lesen-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einem Traum an einer Strassenkreuzung, die es so im echten Leben nie gegeben hat. Über mir hing ein grünes Strassenschild, ganz normal, weisse Buchstaben, alles so, wie man das kennt. Ich wollte einfach nur lesen, wie die Strasse heisst. Also schaute ich hin. Da stand irgendetwas mit vielen Buchstaben, und ich dachte noch, na klar, kann ich lesen. Dann schaute ich ein zweites Mal genauer hin, und in dem Moment fingen die Buchstaben an zu wandern. Sie schoben sich ineinander, lösten sich auf und setzten sich neu zusammen, als wäre die Farbe noch flüssig. Es war wie geschmolzenes Eis, das wieder erstarrt und gleich wieder zerläuft. Jedes Mal, wenn ich hinsah, stand etwas anderes da. Erst ein langes Wort, dann zwei kurze, dann lauter Zeichen, die gar keine richtigen Buchstaben mehr waren. In dem Augenblick wusste ich Bescheid. So benimmt sich kein echtes Schild. Ich war im Traum, und das Schild hatte es mir verraten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schmerz im Traum: fühlt man Schmerzen wirklich?</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schmerzen-im-traum/</link><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schmerzen-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Klartraum, in dem ich aus dem Fenster geflogen bin und an einer Steinmauer entlanggestrichen bin, einfach, weil ich sehen wollte, ob ich den rauen Stein unter den Fingern spüre. Ich spürte ihn. Kalt, körnig, genau wie ich es vom Wachen kannte. Kurz darauf landete ich in einer kleinen Bar irgendwo in einer fremden Stadt und habe alles probiert, was auf der Theke stand. Eine Frucht knirschte zwischen den Zähnen, ein Getränk brannte angenehm im Hals. Alles fühlte sich verblüffend echt an. Und in diesem Moment kam mir der Gedanke, der mich seither nicht losgelassen hat. Wenn sich der Stein, das Essen und der Wind so real anfühlen, was ist dann mit Schmerz? Wenn ich gegen diese Mauer geprallt wäre statt sie zu streicheln, hätte es weh getan? Ich habe es danach immer wieder ausprobiert, mal absichtlich, mal weil ein Traum mich einfach hat stürzen lassen. Die Antwort hat mich überrascht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Spiegel im Klartraum: was passiert und wie du ihn nutzt</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/spiegel-im-klartraum/</link><pubDate>Wed, 18 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/spiegel-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Traum, in dem ich in einem alten Badezimmer stand, das es so nie gegeben hat. An der Wand hing ein Spiegel mit einem fleckigen Rand, und ich war gerade luzid geworden, also ging ich neugierig näher. Ich wollte mich einfach mal selbst sehen. Was dann passierte, hat mich trotz fünfzehn Jahren Erfahrung kurz aus der Fassung gebracht. Mein Gesicht im Spiegel war zuerst meins, dann begann es zu wandern. Die Augen rutschten ein Stück, die Nase wurde länger, die Wangen flossen weg wie schmelzendes Eis und setzten sich neu zusammen. Es war kein einziges Gesicht, es waren zehn, alle übereinandergeschoben. Ich blieb erstaunlich ruhig, weil ich wusste, dass es nur ein Spiegel im Traum war, und schaute einfach zu, wie sich das Ganze immer wieder neu baute. Erst als ich anfing, mir Sorgen zu machen, ob das nun gruselig sei, wurde es tatsächlich unangenehm. Da drehte ich mich weg und flog aus dem Fenster.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sinne im Traum schärfen: intensiver wahrnehmen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sinne-im-traum/</link><pubDate>Fri, 30 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sinne-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer kleinen Bar, die ich nicht selbst herbeigewünscht hatte. Genau die mag ich am liebsten, die Orte, die einfach so auftauchen, ohne dass ich sie geplant habe. Auf dem Tresen lag eine Schale mit Obst, und das meiste davon hatte ich noch nie gesehen. Eine Frucht sah aus wie eine Mischung aus Feige und Granatapfel, dunkelviolett und schwer. Ich nahm sie, biss hinein und blieb fast stehen vor Staunen. Der Geschmack war nicht einfach süss. Er war süss und gleichzeitig leicht salzig, dann kam etwas Blumiges nach, das ich wach mit nichts vergleichen kann. Ich nahm den nächsten Bissen, und es wurde stärker. Beim dritten war es so intensiv, dass ich kurz lachen musste, mitten im Traum. Jeder Bissen schmeckte seltsamer und voller als der davor. Ich blieb in dieser Bar, bis ich morgens aufwachte, und probierte mich durch die ganze Schale.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Traum im Traum: die verschachtelte Ebene</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traum-im-traum/</link><pubDate>Mon, 29 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traum-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Es war an einem dieser Morgen, an denen ich mehrmals kurz luzid werde und immer wieder zurückkippe. Ich wache auf, liege in meinem Bett, das Licht fällt schon durchs Fenster. Ich strecke mich, denke mir, schade, der Traum war schön, und stehe auf, um in die Küche zu gehen. Auf dem Weg dorthin schaue ich kurz auf die Uhr an der Wand. Die Zeiger stehen irgendwie schief, und als ich noch einmal hinsehe, springen die Zahlen weg und ergeben keinen Sinn mehr. In dem Moment merke ich, dass ich gar nicht wach bin. Ich war eben aus einem Traum in den nächsten aufgewacht. Also gut, denke ich, dann fliege ich eben kurz aus dem Fenster. Genau in dem Augenblick reisst es mich raus, und ich liege wieder im Bett, im echten Bett diesmal, vermeintlich. Kurz wusste ich überhaupt nicht mehr, auf welcher Ebene ich gerade bin. War das eben echt, war es ein Traum, und bin ich es jetzt? Dieser kurze Moment der völligen Orientierungslosigkeit kommt mir nach fünfzehn Jahren immer noch unter, und genau darum geht es hier.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Uhren und Zahlen im Traum: was wirklich passiert</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/uhren-und-zahlen-im-traum/</link><pubDate>Sat, 27 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/uhren-und-zahlen-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer alten Bahnhofshalle, von denen ich nicht weiss, ob es sie wirklich gibt. Über dem Gleis hing eine grosse, runde Uhr, so eine mit schwarzen Zeigern und römischen Ziffern. Ich schaute hoch und sie zeigte kurz nach drei. Dann liess ich den Blick über die Halle wandern, schaute mir die Leute an, deren Gesichter schon leicht zerflossen wie schmelzendes Eis, und blickte wieder zur Uhr. Jetzt war es plötzlich halb neun. Ich stutzte und dachte, ich hätte mich verguckt. Also schaute ich kurz weg, auf meine eigenen Hände, und dann ein drittes Mal hoch. Diesmal standen die Zeiger irgendwo, wo gar keine richtige Zeit war, ein wirres Durcheinander, dazu eine Ziffer am Rand, die einfach keine Zahl mehr war. In dem Moment fiel der Groschen. Eine Uhr verhält sich so nicht. Ich war luzid, und zwar genau wegen dieser Uhr. Ich grinste, drehte mich zur Hallenwand und flog durch sie hindurch nach draussen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Zeit im Traum manipulieren: Zeitlupe und Zeitraffer</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/zeit-im-traum-manipulieren/</link><pubDate>Sun, 14 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/zeit-im-traum-manipulieren/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Klartraum, der sich wie eine halbe Ewigkeit anfühlte. Ich stand auf einer Klippe, der Wind kam von vorne, und ich liess mich nach hinten fallen, um in den Flug zu kippen. Dieser eine Moment, das Kippen und das erste Abheben, zog sich für mich endlos in die Länge. Ich konnte jeden Luftzug spüren, jede kleine Bewegung, als hätte jemand das Tempo der Welt heruntergedreht. Als ich aufwachte, war kaum eine Minute vergangen. Mein Wecker war noch nicht mal in der Nähe. Ein paar Nächte später hatte ich einen langen, schönen Flug über eine ganze Landschaft, Berge, ein Meer, eine fremde Stadt, und der war im Nu vorbei. Subjektiv waren das ein paar Sekunden, obwohl da so viel passierte. Genau dieser Widerspruch hat mich neugierig gemacht. Mal kriecht die Zeit, mal rast sie. Und irgendwann habe ich angefangen, mit diesem Gefühl bewusst zu spielen, statt es einfach hinzunehmen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schein-Kontrolle und falsche Gewissheiten im Traum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schein-kontrolle/</link><pubDate>Wed, 17 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schein-kontrolle/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren stand ich in einem Traum vor meinem besten Freund. Wir lehnten an einer Hauswand, redeten über irgendwas, und ich war hundertprozentig sicher, dass er es war. Nicht ungefähr. Nicht so ähnlich. Er war es, mein Kumpel, den ich seit der Schule kenne. Ich freute mich richtig, ihn zu sehen, wir lachten über einen alten Witz, und das ganze Gefühl war so vertraut wie an einem echten Nachmittag. Dann wurde ich wach, lag noch ein paar Sekunden mit dem Bild im Kopf da und merkte langsam, dass die Person im Traum meinem Freund kein bisschen ähnlich sah. Andere Stimme, anderes Gesicht, andere Statur. Eigentlich war da nichts, was zu ihm passte. Im Traum aber war diese Gewissheit absolut. Ich hätte jede Wette darauf abgeschlossen. Das hat mich damals wirklich beschäftigt, weil ich mich gut erinnern konnte, wie echt sich diese Sicherheit anfühlte. Sie war stärker als die meisten Überzeugungen, die ich wach habe. Und sie war komplett falsch.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Déjà-vu: habe ich das geträumt?</title><link>https://klartraeumen.ch/mythen/deja-vu-und-traeume/</link><pubDate>Sat, 23 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/mythen/deja-vu-und-traeume/</guid><description>&lt;p&gt;Letzten Sommer stand ich in einer fremden Küche bei Freunden. Jemand reichte mir ein Glas Weisswein. Während ich danach griff, traf es mich wie ein kalter Windstoss. Diesen Moment hatte ich schon einmal erlebt. Das Glas, das Licht aus dem Fenster, der Satz meiner Freundin. Alles davon kam mir bekannt vor, bis in die kleinste Geste. Und sofort schoss mir der Gedanke durch den Kopf, den fast jeder in dieser Sekunde hat. Das habe ich doch geträumt. Ich stand da mit dem Glas in der Hand. Für einen Augenblick war ich überzeugt, dass mein Schlaf mir diese Szene Wochen vorher gezeigt hatte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Erwartung steuert die Wahrnehmung im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/erwartung-im-klartraum/</link><pubDate>Wed, 23 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/erwartung-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren stand ich in einem Klartraum vor einer schlichten Holztür in einem leeren Flur. Ich war frisch luzid geworden und hatte keinen Plan, wohin es gehen sollte. Also dachte ich mir, hinter dieser Tür liegt ein Strand. Kein bestimmter, einfach ein Strand. Ich legte die Hand auf die Klinke und war mir in dem Moment vollkommen sicher, dass mich gleich warmer Sand und Meeresrauschen empfangen. Ich öffnete, und genau das war da. Salzige Luft, Wellen, blendendes Licht. Dann kam mir ein blöder Gedanke. Was, wenn hinter mir jemand steht? Kaum hatte ich das gedacht, spürte ich eine Präsenz im Rücken. Ich drehte mich um, und tatsächlich stand da eine Gestalt, das Gesicht wie immer leicht verschwommen, als würde es schmelzen und sich neu zusammensetzen. In dem Moment ist bei mir der Groschen so richtig gefallen. Es war egal, ob ich etwas Schönes oder etwas Mulmiges erwartete. Der Traum lieferte beides prompt. Den Ausschlag gab meine Erwartung, mein blosser Wunsch spielte dabei kaum eine Rolle.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Durch Wände und feste Objekte gehen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/durch-waende-gehen/</link><pubDate>Wed, 16 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/durch-waende-gehen/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, dass ich es wirklich versucht habe. Ich war luzid, stand in einem Raum, den ich nicht kannte, und vor mir war eine schlichte weisse Wand. Damals war ich tief in der ganzen esoterischen Ecke drin, Schamanismus, Astralreisen, der ganze Kram, und irgendwo hatte ich gelesen, dass im Traum nichts wirklich fest ist. Also legte ich die Hand auf die Wand. Sie fühlte sich an wie eine echte Wand, kühl und hart, und genau das war das Problem. Ein Teil von mir wusste ganz sicher, dass Wände hart sind. Ich drückte ein bisschen, nichts passierte, und ich war kurz davor, es bleiben zu lassen. Dann atmete ich innerlich durch und sagte mir, dass das hier mein Traum ist und dass diese Wand nur so fest ist, wie ich es zulasse. Ich lehnte mich hinein, machte mir absolut klar, dass ich gleich durchsinke, und dann sackte meine Hand einfach hindurch, danach der Arm, und dann der Rest von mir. Auf der anderen Seite war eine Szene, die ich nie geplant hatte. So fühlt sich das an, das erste Mal durch eine Wand zu gehen.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>