<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Traumkontrolle on Klartraum: Luzides Träumen aus erster Hand</title><link>https://klartraeumen.ch/themen/traumkontrolle/</link><description>Recent content in Traumkontrolle on Klartraum: Luzides Träumen aus erster Hand</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><lastBuildDate>Mon, 25 May 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://klartraeumen.ch/themen/traumkontrolle/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Teleportation im Klartraum: Türen, Augen schliessen, Drehen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/teleportation-traum/</link><pubDate>Mon, 25 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/teleportation-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Früher stand ich im Traum vor einer Tür und wusste ganz genau, wohin sie mich bringen sollte. Ich wollte nach Hogwarts, also war hinter der Tür Hogwarts. Ich drückte die Klinke mit voller Überzeugung, und wenn der Glaube fest genug war, stand ich auch wirklich in der grossen Halle mit den schwebenden Kerzen. Ich habe das jahrelang so gemacht, mit klarer Absicht durch jede Tür, immer mit einem festen Ziel im Kopf. Es fühlte sich an, als hätte ich eine Fernbedienung für die ganze Welt. Irgendwann kippte das. Ich merkte, dass ich vor lauter Steuern nichts mehr entdeckte. Ich kannte ja schon alles, was hinter der Tür wartete, ich hatte es mir ja selbst hingelegt. Also drehte ich den Spiess um. Heute stelle ich mir nur noch vor, dass hinter der Tür eine fremde Welt liegt, irgendeine, die ich noch nie gesehen habe. Dann öffne ich sie, und fast jede Nacht überrascht mich, was dahinter auf mich wartet. Mal ein Markt mit Früchten, die es nicht gibt, mal eine Stadt unter Wasser. Das ist für mich das Schönste am Teleportieren geworden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Superkräfte im Klartraum: was geht und wie</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/superkraefte-im-traum/</link><pubDate>Mon, 18 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/superkraefte-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Eines Morgens, nach einem dieser kurzen Klarträume, in denen ich gerade wieder durchs offene Fenster geflogen war, blieb ich mitten in der Luft hängen und dachte mir: warte mal. Wenn ich einfach hier oben bleiben kann, nur weil ich es glaube, was geht dann noch alles? Also liess ich mich auf eine Strasse sinken, streckte die Hand nach einem geparkten Auto aus und hob es hoch. Kein Ruck, keine Anstrengung, es schwebte einfach. Ich fühlte mich wie einer dieser Psychiker aus den Filmen, deren Kraft genau so stark ist wie ihre Überzeugung. In dem Moment war ich vollkommen überzeugt, und genau deshalb klappte es. Lange hielt der Traum nicht, ich war zu aufgeregt und kippte nach kurzer Zeit wieder raus. Am Morgen rutschte ich noch zweimal zurück, jedes Mal nur für ein paar Minuten. Aber dieser eine Gedanke blieb hängen, und er hat meine Träume verändert.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kontrollverlust: wenn der Traum eigene Wege geht</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/kontrolle-verlieren/</link><pubDate>Tue, 12 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/kontrolle-verlieren/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab eine Zeit, da hatte ich jeden Morgen einen Klartraum. Ich wachte auf, kippte wieder weg, und schon war ich drin, bei vollem Bewusstsein, Herr über alles. Ich flog, wohin ich wollte, baute mir Welten, riss Häuser ein, holte mir Essen aus Lokalen, die ich vorher nie gesehen hatte. Und dann passierte etwas, das ich damals nicht kommen sah. Es wurde langweilig. Wenn du Gott in deinem eigenen Universum bist und alles auf Knopfdruck gehorcht, verliert die ganze Sache irgendwann ihren Reiz. Also hörte ich auf, es jeden Morgen mit Absicht zu machen. Und ich fing an, das Gegenteil zu üben. Statt alles zu steuern, gab ich die Kontrolle bewusst ab. Ich liess den Traum machen, was er wollte, und schaute zu, wohin er mich trägt. Heute ist genau das oft mein liebster Teil. Ich werde luzid, halte kurz inne, und dann lasse ich los und lasse mich überraschen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sex im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sex-im-klartraum/</link><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sex-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Sex ist vermutlich das Erste, was die meisten ausprobieren, sobald sie luzid
sind. Und daran ist nichts Falsches. Du merkst, dass du träumst, dir wird klar,
dass dir hier keine Grenzen gesetzt sind, und ziemlich schnell landet der
Gedanke genau dort. Das ist so menschlich wie nur irgendwas, und ich kenne kaum
jemanden, der nicht früher oder später dort gewesen wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich war dort auch, mehr als einmal. Deshalb behandle ich das Thema hier ganz
sachlich, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne falsche Scham. Es ist eine echte
und sehr häufige Frage, und die verdient eine erwachsene Antwort. Ich werde dabei
nichts Explizites beschreiben, denn das braucht es nicht. Wichtiger ist, wie das
Ganze funktioniert und wo bei mir die eine grosse Hürde liegt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein Klartraum-Ziel scripten: dein Plan vor dem Schlaf</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klartraum-ziel-scripten/</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klartraum-ziel-scripten/</guid><description>&lt;p&gt;Vor vielen Jahren hatte ich eine fixe Idee. Ich wollte nach Hogwarts. Keine vage Zauberwelt, ich wollte genau dieses Schloss mit den Treppen, die sich bewegen, und der grossen Halle mit den schwebenden Kerzen. Also habe ich es vor dem Einschlafen durchgespielt, jede Nacht. Ich sehe eine schwere Holztür vor mir, ich lege die Hand auf die Klinke, und ich weiss mit absoluter Gewissheit, dass dahinter das Schloss liegt. Als ich dann luzid wurde, stand die Tür tatsächlich da. Ich ging durch, und ich war drin. Steinmauern, Fackeln, alles. Ich war so aufgeregt, dass ich nach ein paar Sekunden rauskippte, aber für diese paar Sekunden hat es gehalten. Heute mache ich das kaum noch so eng. Ich liebe es inzwischen, mich überraschen zu lassen, also sage ich mir nur, dass hinter der Tür etwas Neues wartet, und entdecke fast jede Nacht eine Welt, die ich nie geplant hätte. Aber der Trick, der mir damals Hogwarts gebracht hat, war kein Zufall. Ich hatte einen Plan.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Farben, Licht und Detailtiefe bewusst hochfahren</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/farben-und-licht-im-traum/</link><pubDate>Tue, 21 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/farben-und-licht-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren stand ich in einem Klartraum mitten in einer Gasse, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Eigentlich ein toller Moment, nur war alles seltsam flau. Die Häuser waren grau, der Himmel grau, sogar die Pflanzen am Strassenrand sahen aus wie aus einer alten, ausgeblichenen Zeitung. Ich wusste, dass ich träume, also war die Klarheit im Kopf da, aber die Welt um mich herum hatte überhaupt keine Kraft. Mir war sofort klar, dass mir das Bild gleich wegrutscht, wenn ich nichts mache. Also bin ich zur nächsten Hauswand gegangen und habe einfach die Hand draufgelegt. Ich habe mit den Fingerspitzen über den Putz gestrichen und mich nur darauf konzentriert, wie sich das anfühlt, dieses Körnige, das leicht Kalte. Und in dem Moment kippte etwas. Der Putz bekam plötzlich eine echte Farbe, ein warmes Ockergelb. Von der Wand aus breitete sich die Farbe in die ganze Gasse aus, als hätte jemand den Sättigungsregler hochgezogen. Auf einmal war alles bunt und satt, und ich konnte bleiben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Warum zu starkes Wollen die Kontrolle zerstört</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/kontrolle-erzwingen/</link><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/kontrolle-erzwingen/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an eine Nacht, in der ich unbedingt eine ganz bestimmte Person treffen wollte. Ich war frisch luzid geworden, stand in einer Art Hinterhof, und ich hatte mir fest vorgenommen, dass diese Person gleich um die Ecke kommt. Also stellte ich mich hin und wollte. Ich wollte mit allem, was ich hatte. Ich presste die Vorstellung von ihrem Gesicht in meinen Kopf, ich spannte mich innerlich an, ich befahl dem Traum förmlich, sie herzuzaubern. Und genau das ging schief. Das Bild baute sich kurz auf, dann zerfiel es wie nasses Papier. Ich versuchte es härter. Es zerfiel schneller. Je verbissener ich drückte, desto weniger blieb übrig. Am Ende stand ich da, schwitzte innerlich, und der Hinterhof begann sich aufzulösen, weil ich mich so reingesteigert hatte. Personen waren für mich schon immer das Schwierigste, doch an dem Abend habe ich begriffen, dass es nicht an der Person lag. Es lag an meinem Krampf.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>DEILD: nach dem Aufwachen zurück in den Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/in-den-traum-zurueckkehren/</link><pubDate>Tue, 14 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/in-den-traum-zurueckkehren/</guid><description>&lt;p&gt;Eines meiner liebsten Rituale spielt sich morgens ab, in diesen letzten Minuten vor dem richtigen Aufstehen. Ich bin gerade aus einem Klartraum aufgewacht, war eben noch durch die Luft gesegelt und liege jetzt wieder im Bett. Früher hätte ich mich da geärgert, dass es vorbei ist. Heute weiss ich es besser. Ich bleibe absolut still liegen. Ich bewege keinen Muskel, lasse die Augen zu und denke gar nicht erst ans Aufstehen. Ich halte einfach das letzte Bild fest, das ich noch im Kopf habe, diesen Himmel, über den ich geflogen bin. Und nach ein, zwei Minuten kippe ich wieder rein. Ich bin zurück, mitten in einer neuen Szene, oft sogar an einem ganz anderen Ort. Das Schöne ist: Ich kann das mehrmals hintereinander machen. Aufwachen, still liegen, in den Traum zurückkehren. Aufwachen, still liegen, zurück. An guten Morgen habe ich so vier oder fünf kleine Klarträume aneinandergereiht, bevor ich endgültig aufstehe.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Albträume in Klarträume verwandeln</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/albtraeume-nutzen/</link><pubDate>Sun, 05 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/albtraeume-nutzen/</guid><description>&lt;p&gt;Früher waren Albträume für mich einfach nur schlimm. Ich wachte verschwitzt auf, das Herz
raste, und der Rest der Nacht war gelaufen. So geht es vermutlich jedem, der unter Albträumen
leidet. Man fürchtet sich vor dem Einschlafen, weil man nie weiss, was einen erwartet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute freue ich mich fast über einen Albtraum. Das klingt komisch, ich weiss. Aber bei mir
kippt fast jeder Albtraum in einen Klartraum, und dann kann ich aufwachen oder einfach
wegfliegen. Aus dem schlimmsten Traum wird so der nützlichste. Genau darum geht es in diesem
Artikel.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Direkte und indirekte Kontrolle im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/direkte-indirekte-kontrolle/</link><pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/direkte-indirekte-kontrolle/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren wollte ich im Traum unbedingt einen alten Freund treffen. Ich war luzid, stand mitten in einer leeren Strasse und nahm mir vor, ihn einfach vor mich hin zu zaubern. Ich starrte auf den Asphalt, machte mir das Bild von ihm im Kopf und wartete, dass er dort auftaucht. Für einen Sekundenbruchteil flackerte etwas, eine Andeutung von ihm, dann kippte es weg wie ein schlechtes Foto. Ich versuchte es noch zweimal, fester, mit mehr Druck. Jedes Mal löste sich das Bild wieder auf. Das nervte mich so, dass ich fast rauskippte vor lauter Anstrengung.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Verstorbene im Klartraum treffen: ein nüchterner Blick</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/verstorbene-im-traum-treffen/</link><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/verstorbene-im-traum-treffen/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer Küche, die ich nicht kannte, und mir gegenüber stand jemand, den ich sehr lange nicht gesehen hatte. Eine vertraute Person. Ich war hundertprozentig sicher, dass sie es war. Ich kannte ihre Stimme, ich kannte die Art, wie sie die Hände hielt, ich kannte sogar den Geruch in dem Raum. Wir redeten, ganz normal, als wäre nie etwas dazwischengekommen. Ich erinnere mich, dass ich dachte, also ist das doch alles möglich, sie ist hier, ich rede gerade wirklich mit ihr. Diese Gewissheit war so massiv, dass ich keinen Moment daran zweifelte.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sich selbst verwandeln: Aussehen und Körper im Traum ändern</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/im-traum-verwandeln/</link><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/im-traum-verwandeln/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einem Traum vor einem alten Badezimmerspiegel, von der Sorte mit dem Sprung in der Ecke. Ich schaute mich an, weil ich mich vergewissern wollte, dass ich wirklich luzid war. Und dann fing mein Gesicht an wegzulaufen. Die Wangen sackten, die Augen rutschten weg, das ganze Gesicht zerfloss wie schmelzendes Eis, das sich gleich wieder neu zusammensetzt. Früher hätte mich das aus dem Traum gerissen. Diesmal blieb ich ruhig und schaute genauer hin. In dem Moment kam mir der Gedanke wie ein kleiner Schlag: Wenn das Gesicht sowieso schon zerfliesst, dann kann ich es auch selbst formen. Ich dachte nicht lange nach. Ich wünschte mir ein anderes Gesicht, ein fremdes, breiteres, mit einem dunklen Bart, und der Brei vor dem Spiegel zog sich genau dorthin zusammen. Ein paar Sekunden später stand ein wildfremder Mann im Spiegel und bewegte sich, wenn ich mich bewegte. Ich war über fünfzehn Jahre dabei und hatte das nie bewusst gemacht. An dem Morgen lag ich danach wach und grinste.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Lesen im Traum: warum der Text zerfliesst</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/lesen-im-traum/</link><pubDate>Thu, 26 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/lesen-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einem Traum an einer Strassenkreuzung, die es so im echten Leben nie gegeben hat. Über mir hing ein grünes Strassenschild, ganz normal, weisse Buchstaben, alles so, wie man das kennt. Ich wollte einfach nur lesen, wie die Strasse heisst. Also schaute ich hin. Da stand irgendetwas mit vielen Buchstaben, und ich dachte noch, na klar, kann ich lesen. Dann schaute ich ein zweites Mal genauer hin, und in dem Moment fingen die Buchstaben an zu wandern. Sie schoben sich ineinander, lösten sich auf und setzten sich neu zusammen, als wäre die Farbe noch flüssig. Es war wie geschmolzenes Eis, das wieder erstarrt und gleich wieder zerläuft. Jedes Mal, wenn ich hinsah, stand etwas anderes da. Erst ein langes Wort, dann zwei kurze, dann lauter Zeichen, die gar keine richtigen Buchstaben mehr waren. In dem Augenblick wusste ich Bescheid. So benimmt sich kein echtes Schild. Ich war im Traum, und das Schild hatte es mir verraten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schmerz im Traum: fühlt man Schmerzen wirklich?</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schmerzen-im-traum/</link><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schmerzen-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Klartraum, in dem ich aus dem Fenster geflogen bin und an einer Steinmauer entlanggestrichen bin, einfach, weil ich sehen wollte, ob ich den rauen Stein unter den Fingern spüre. Ich spürte ihn. Kalt, körnig, genau wie ich es vom Wachen kannte. Kurz darauf landete ich in einer kleinen Bar irgendwo in einer fremden Stadt und habe alles probiert, was auf der Theke stand. Eine Frucht knirschte zwischen den Zähnen, ein Getränk brannte angenehm im Hals. Alles fühlte sich verblüffend echt an. Und in diesem Moment kam mir der Gedanke, der mich seither nicht losgelassen hat. Wenn sich der Stein, das Essen und der Wind so real anfühlen, was ist dann mit Schmerz? Wenn ich gegen diese Mauer geprallt wäre statt sie zu streicheln, hätte es weh getan? Ich habe es danach immer wieder ausprobiert, mal absichtlich, mal weil ein Traum mich einfach hat stürzen lassen. Die Antwort hat mich überrascht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Falsches Aufwachen erkennen und nutzen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/falsches-aufwachen/</link><pubDate>Sat, 14 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/falsches-aufwachen/</guid><description>&lt;p&gt;Ich bin an einem Morgen aufgewacht wie an jedem anderen. Ich lag kurz da, streckte mich, stand auf und ging in die Küche. Ich habe Wasser aufgesetzt, Kaffeepulver in die Maschine gefüllt und mich an den Tisch gesetzt, während es durchlief. Alles ganz normal, der gleiche Ablauf wie jeden Morgen, ich war noch ein bisschen verschlafen. Dann nahm ich einen Schluck, und der Kaffee schmeckte nach gar nichts. Ich schaute auf die Uhr an der Wand, und die Zeiger standen irgendwie falsch. Beim zweiten Hinschauen waren es plötzlich andere Zahlen. In dem Moment machte es klick. Ich war gar nicht wach. Ich hatte nur geträumt, dass ich aufgewacht bin, und dabei seelenruhig Kaffee gemacht. Das ist ein klassisches falsches Aufwachen, und es hat mich über die Jahre öfter reingelegt, als ich zugeben mag. An jenem Morgen wusste ich Bescheid. Ich liess die Tasse stehen, ging zum Fenster und flog hinaus.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Warum wache ich aus dem Klartraum auf?</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/warum-wache-ich-auf/</link><pubDate>Mon, 02 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/warum-wache-ich-auf/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab eine Phase, da hatte ich praktisch jeden Morgen einen Klartraum. Ich wachte auf, drehte mich um, kippte wieder in den Schlaf, und zack, war ich luzid. Das ging eine ganze Weile so, Tag für Tag. Klingt wie ein Traum, im wahrsten Sinn, und am Anfang war es das auch. Irgendwann aber wurde es langweilig. Wenn du Gott in deinem eigenen Universum bist, nutzt sich die Sache ab, und ich sehnte mich wieder nach Überraschung. Also liess ich es einfach sein. Was mir aus dieser Zeit am stärksten in Erinnerung blieb, ist gar nicht die Allmacht. Es ist, wie oft ich trotzdem rauskippte. Ich wurde luzid, freute mich wie ein Kind, und genau diese Freude riss mich sofort wieder raus. Klartraum, Aufwachen, alles in zwei Sekunden vorbei. Selbst nach Jahren passierte mir das noch, mitten in der besten Phase meines Lebens als Träumer. Du bist also in guter Gesellschaft, wenn dich das nervt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Spiegel im Klartraum: was passiert und wie du ihn nutzt</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/spiegel-im-klartraum/</link><pubDate>Wed, 18 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/spiegel-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Traum, in dem ich in einem alten Badezimmer stand, das es so nie gegeben hat. An der Wand hing ein Spiegel mit einem fleckigen Rand, und ich war gerade luzid geworden, also ging ich neugierig näher. Ich wollte mich einfach mal selbst sehen. Was dann passierte, hat mich trotz fünfzehn Jahren Erfahrung kurz aus der Fassung gebracht. Mein Gesicht im Spiegel war zuerst meins, dann begann es zu wandern. Die Augen rutschten ein Stück, die Nase wurde länger, die Wangen flossen weg wie schmelzendes Eis und setzten sich neu zusammen. Es war kein einziges Gesicht, es waren zehn, alle übereinandergeschoben. Ich blieb erstaunlich ruhig, weil ich wusste, dass es nur ein Spiegel im Traum war, und schaute einfach zu, wie sich das Ganze immer wieder neu baute. Erst als ich anfing, mir Sorgen zu machen, ob das nun gruselig sei, wurde es tatsächlich unangenehm. Da drehte ich mich weg und flog aus dem Fenster.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wetter, Tageszeit und Atmosphäre im Traum steuern</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/wetter-und-atmosphaere-steuern/</link><pubDate>Tue, 17 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/wetter-und-atmosphaere-steuern/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer grauen Strasse, und es schüttete. Der Himmel hing tief und schwer über den Dächern, der Regen lief mir kalt den Nacken hinunter, und die ganze Szene roch nach nassem Asphalt und schlechter Laune. Es war einer dieser Träume, die sich von Anfang an düster anfühlen, und ich merkte, wie diese Schwere auf mich übergriff. Ich wurde langsam, fast träge. Dann fiel mir ein, dass ich luzid war und dass das mein Traum ist, also auch mein Wetter. Ich hob einfach den Blick zu den Wolken und sagte mir, ganz ruhig, dass sie gleich aufreissen. Kein Befehl, kein Drücken, nur diese eine sichere Erwartung. Ein paar Sekunden später schob sich ein heller Riss durch das Grau, dann wurde er breiter, und plötzlich stand ich in einem warmen, goldenen Nachmittag. Die Strasse dampfte ein bisschen, weil der nasse Boden in der Sonne trocknete, und meine ganze Stimmung kippte mit. Aus dem trägen, gedrückten Gefühl wurde Leichtigkeit, fast schon Übermut.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Traum stabilisieren: so bleibst du länger luzid</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traum-stabilisieren/</link><pubDate>Sat, 14 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traum-stabilisieren/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Wochen hatte ich einen dieser Morgen, wegen denen ich das alles überhaupt mache. Ich war schon einmal wach gewesen, hatte kurz auf die Uhr geschaut und war dann gleich wieder weggedämmert. Auf einmal stand ich barfuss auf einer Wiese, der Himmel war viel zu blau, und mir wurde sofort klar: das ist ein Traum, ich bin luzid. Das Erste, was kam, war pure Freude. Ich dachte, jetzt flieg ich, ich hab den ganzen Morgen Zeit, das wird grossartig. Genau dieser Gedanke war mein Fehler. Vor lauter Aufregung fing ich innerlich an zu jubeln, der Puls ging hoch, und drei Sekunden später lag ich wieder im Bett und starrte an die Decke. Der ganze schöne Traum war weg, einfach so. Nach über 15 Jahren passiert mir das immer noch. Es ärgert mich jedes Mal, besonders an einem so klaren Morgen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Realitätschecks im Traum: nicht nur zum Luzidwerden</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/realitaetscheck-im-traum/</link><pubDate>Mon, 09 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/realitaetscheck-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Wochen war ich mitten in einem Traum, der mir unter den Füssen wegzurutschen drohte. Ich war luzid geworden, war über die Dächer einer fremden Stadt geflogen, und dann fing alles an zu flackern. Die Farben wurden blass, die Häuser unter mir verschwammen, und ich spürte dieses bekannte Ziehen, das ich nach fünfzehn Jahren sofort erkenne: gleich kippe ich raus. Statt in Panik zu geraten, hielt ich mir im Flug die Nase zu und versuchte zu atmen. Und die Luft strömte. Durch zugehaltene Nasenlöcher, klar und deutlich. In dem Moment passierte etwas Schönes. Der Traum wurde nicht schwächer, er wurde stärker. Die Stadt unter mir wurde wieder scharf, die Farben kamen zurück, und ich konnte weiterfliegen, als wäre nichts gewesen. Der Realitätscheck hatte mir nicht nur bestätigt, dass ich träume. Er hatte den ganzen Traum wieder festgezurrt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ängste im Klartraum konfrontieren</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/aengste-konfrontieren/</link><pubDate>Wed, 04 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/aengste-konfrontieren/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Wochen jagte mich wieder dieses Ding durch eine viel zu enge Gasse. Dunkle Gestalt, kein Gesicht, immer einen Schritt hinter mir. Mein Herz raste, ich rannte, bis mir die Beine wegsackten. Und dann passierte, was mir bei Albträumen fast immer passiert. Es machte klick. Ich war luzid. In dem Moment, in dem ich merkte, dass ich träume, fiel die ganze Panik von mir ab wie ein nasser Mantel. Ich blieb stehen. Ich drehte mich um. Statt weiterzurennen schaute ich das Ding zum ersten Mal richtig an. Es kam näher, langsamer jetzt, fast zögerlich, als hätte es nicht damit gerechnet. Und ich dachte ganz ruhig, komm her, ich will sehen, wer du bist. Sein Gesicht zerfloss und formte sich neu, wie schmelzendes Eis, und je länger ich hinsah, desto kleiner wurde es. Am Ende stand da nur noch etwas Verwaschenes, das gar nicht mehr bedrohlich wirkte. Ich war fast ein bisschen enttäuscht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sinne im Traum schärfen: intensiver wahrnehmen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sinne-im-traum/</link><pubDate>Fri, 30 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sinne-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer kleinen Bar, die ich nicht selbst herbeigewünscht hatte. Genau die mag ich am liebsten, die Orte, die einfach so auftauchen, ohne dass ich sie geplant habe. Auf dem Tresen lag eine Schale mit Obst, und das meiste davon hatte ich noch nie gesehen. Eine Frucht sah aus wie eine Mischung aus Feige und Granatapfel, dunkelviolett und schwer. Ich nahm sie, biss hinein und blieb fast stehen vor Staunen. Der Geschmack war nicht einfach süss. Er war süss und gleichzeitig leicht salzig, dann kam etwas Blumiges nach, das ich wach mit nichts vergleichen kann. Ich nahm den nächsten Bissen, und es wurde stärker. Beim dritten war es so intensiv, dass ich kurz lachen musste, mitten im Traum. Jeder Bissen schmeckte seltsamer und voller als der davor. Ich blieb in dieser Bar, bis ich morgens aufwachte, und probierte mich durch die ganze Schale.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Verbale Befehle an den Traum geben</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/befehle-im-klartraum/</link><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/befehle-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich war in einem dieser flauen Träume. Luzid, ja, aber alles war grau und matt, die Szene wirkte wie ein Foto, das jemand zu lange im Wasser liegen liess. Solche Träume kenne ich, sie kippen schnell weg, und ich war kurz davor, einfach aufzuwachen. Statt das hinzunehmen, habe ich etwas probiert, das ich vorher nur halbherzig versucht hatte. Ich habe laut, richtig laut, in den Traum hineingerufen: &amp;ldquo;Mehr Klarheit!&amp;rdquo; Und die Szene zog sofort an. Die Farben kamen, die Konturen wurden scharf, ich spürte plötzlich den Boden unter den Füssen, als hätte jemand am Regler gedreht. Das hat mich umgehauen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Eine bestimmte Person im Traum herbeirufen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/person-im-traum-herbeirufen/</link><pubDate>Mon, 05 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/person-im-traum-herbeirufen/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einem Klartraum in einer leeren Bahnhofshalle und wollte jemanden treffen, eine ganz bestimmte Person. Also machte ich es so, wie es naheliegt. Ich starrte auf den Boden vor mir und wollte sie mir dorthin wünschen, fest, mit aller Kraft. Es flackerte kurz etwas auf, eine Gestalt, halb da, dann zerfloss das Bild und war weg. Der ganze Traum wackelte sogar ein bisschen mit. Ich kenne das inzwischen, das passiert mir jedes Mal, wenn ich eine Person direkt herzaubern will. Also liess ich es. Ich drehte mich um und ging einfach Richtung Ausgang, durch eine Tür, und sagte mir nur eines, ganz beiläufig: gleich kommt sie um die Ecke. Keine Anstrengung, kein Starren, nur diese ruhige Erwartung. Und tatsächlich, ich bog um den Pfeiler, und da kam sie mir entgegen. Sie sah nicht ganz richtig aus, das Gesicht stimmte nicht so recht, irgendwie zu glatt und gleichzeitig fremd. Aber sie war da, und sie blieb da. Das ist nach fünfzehn Jahren mein wichtigster Lernsatz zu diesem Thema.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Traum im Traum: die verschachtelte Ebene</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traum-im-traum/</link><pubDate>Mon, 29 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traum-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Es war an einem dieser Morgen, an denen ich mehrmals kurz luzid werde und immer wieder zurückkippe. Ich wache auf, liege in meinem Bett, das Licht fällt schon durchs Fenster. Ich strecke mich, denke mir, schade, der Traum war schön, und stehe auf, um in die Küche zu gehen. Auf dem Weg dorthin schaue ich kurz auf die Uhr an der Wand. Die Zeiger stehen irgendwie schief, und als ich noch einmal hinsehe, springen die Zahlen weg und ergeben keinen Sinn mehr. In dem Moment merke ich, dass ich gar nicht wach bin. Ich war eben aus einem Traum in den nächsten aufgewacht. Also gut, denke ich, dann fliege ich eben kurz aus dem Fenster. Genau in dem Augenblick reisst es mich raus, und ich liege wieder im Bett, im echten Bett diesmal, vermeintlich. Kurz wusste ich überhaupt nicht mehr, auf welcher Ebene ich gerade bin. War das eben echt, war es ein Traum, und bin ich es jetzt? Dieser kurze Moment der völligen Orientierungslosigkeit kommt mir nach fünfzehn Jahren immer noch unter, und genau darum geht es hier.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Uhren und Zahlen im Traum: was wirklich passiert</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/uhren-und-zahlen-im-traum/</link><pubDate>Sat, 27 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/uhren-und-zahlen-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer alten Bahnhofshalle, von denen ich nicht weiss, ob es sie wirklich gibt. Über dem Gleis hing eine grosse, runde Uhr, so eine mit schwarzen Zeigern und römischen Ziffern. Ich schaute hoch und sie zeigte kurz nach drei. Dann liess ich den Blick über die Halle wandern, schaute mir die Leute an, deren Gesichter schon leicht zerflossen wie schmelzendes Eis, und blickte wieder zur Uhr. Jetzt war es plötzlich halb neun. Ich stutzte und dachte, ich hätte mich verguckt. Also schaute ich kurz weg, auf meine eigenen Hände, und dann ein drittes Mal hoch. Diesmal standen die Zeiger irgendwo, wo gar keine richtige Zeit war, ein wirres Durcheinander, dazu eine Ziffer am Rand, die einfach keine Zahl mehr war. In dem Moment fiel der Groschen. Eine Uhr verhält sich so nicht. Ich war luzid, und zwar genau wegen dieser Uhr. Ich grinste, drehte mich zur Hallenwand und flog durch sie hindurch nach draussen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Zeit im Traum manipulieren: Zeitlupe und Zeitraffer</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/zeit-im-traum-manipulieren/</link><pubDate>Sun, 14 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/zeit-im-traum-manipulieren/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Klartraum, der sich wie eine halbe Ewigkeit anfühlte. Ich stand auf einer Klippe, der Wind kam von vorne, und ich liess mich nach hinten fallen, um in den Flug zu kippen. Dieser eine Moment, das Kippen und das erste Abheben, zog sich für mich endlos in die Länge. Ich konnte jeden Luftzug spüren, jede kleine Bewegung, als hätte jemand das Tempo der Welt heruntergedreht. Als ich aufwachte, war kaum eine Minute vergangen. Mein Wecker war noch nicht mal in der Nähe. Ein paar Nächte später hatte ich einen langen, schönen Flug über eine ganze Landschaft, Berge, ein Meer, eine fremde Stadt, und der war im Nu vorbei. Subjektiv waren das ein paar Sekunden, obwohl da so viel passierte. Genau dieser Widerspruch hat mich neugierig gemacht. Mal kriecht die Zeit, mal rast sie. Und irgendwann habe ich angefangen, mit diesem Gefühl bewusst zu spielen, statt es einfach hinzunehmen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Portale und Türen als Kontroll-Werkzeug</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/portale-und-tueren/</link><pubDate>Mon, 08 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/portale-und-tueren/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab eine Nacht, da stand ich in einem Klartraum mitten in einem leeren Korridor, und mir war langweilig. Ich wollte weg, irgendwohin, an einen Ort, den ich noch nie gesehen hatte. Früher hätte ich versucht, mich einfach an einen Strand zu wünschen, und wäre meistens gescheitert. An diesem Korridor aber war eine Tür, eine ganz normale, langweilige Holztür mit einer abgegriffenen Klinke. Ich ging hin und war mir auf einmal vollkommen sicher, dass dahinter etwas Neues wartet. Kein bestimmter Ort, einfach eine fremde Welt. Ich drückte die Klinke, und dahinter lag ein Dschungel, schwül und laut und voller Geräusche, die ich nie zuvor gehört hatte. In dem Moment habe ich verstanden, dass die Tür selbst die halbe Arbeit macht. Sie gibt meiner Erwartung eine Form. Seitdem ist ein Portal im Traum mein verlässlichstes Werkzeug, um irgendwohin zu gelangen, einfach weil ich beim Griff zur Klinke schon weiss, dass etwas dahinter ist.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Grösse verändern: schrumpfen und wachsen im Traum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/groesse-aendern-im-traum/</link><pubDate>Wed, 19 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/groesse-aendern-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Eine meiner liebsten Erinnerungen aus den letzten Jahren ist eine ganz kleine. Wortwörtlich. Ich war in einem Garten gelandet, frisch luzid, und vor mir stand eine einzelne Blume. Irgendwas an ihr zog mich an, also wollte ich sie aus der Nähe sehen. Ganz nah. Statt mich hinzuknien, dachte ich mir einfach, dass ich jetzt kleiner werde, und dann sackte die Welt um mich herum nach oben weg. Der Stängel wurde zu einem Baumstamm, die Blütenblätter zu riesigen Segeln über mir, und ich stand winzig zwischen Pollenkörnern, die so gross waren wie Medizinbälle. Es roch nach nichts und nach allem zugleich, so wie Gerüche im Traum eben sind. Ich blieb eine ganze Weile dort unten und schaute mir das an. Und kurz darauf, fast aus einer Laune heraus, wollte ich das Gegenteil. Ich wuchs, und zwar so schnell, dass mir kurz schwindlig wurde, bis ich riesig über den Dächern des Quartiers ragte und die Häuser wie Spielzeug unter mir lagen. Beides in einem einzigen Traum. So fühlt sich Macht im Schlaf an.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Trauminkubation: eine Szene oder ein Ziel vorsäen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/trauminkubation/</link><pubDate>Sun, 16 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/trauminkubation/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an eine Nacht, in der ich unbedingt zu einem ganz bestimmten Ort wollte. Ich hatte tagsüber Bilder von einer alten Hafenstadt gesehen, mit engen Gassen, Marktständen und dem Geruch von Salz und gebratenem Fisch in der Luft. Das liess mich nicht mehr los. Also nahm ich mir vor dem Einschlafen fest vor, genau dorthin zu gehen. Ich sagte mir nicht hundert Mal etwas auf, ich liess einfach das Bild der Stadt vor mir stehen, während ich wegdämmerte. Der letzte klare Gedanke, bevor ich wegkippte, war dieser Markt. Und tatsächlich, irgendwann in der Nacht stand ich dort. Nicht eins zu eins, die Gassen waren breiter und der Markt roch eher nach Zimt als nach Fisch, aber es war eindeutig der Ort, den ich vorgesät hatte. Ich wurde luzid, weil mir die ganze Szene seltsam bekannt vorkam, machte einen Realitätscheck und ging dann gemütlich essen. Vor lauter Begeisterung kippte ich kurz raus, aber am Morgen rutschte ich direkt wieder rein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Eine stabile Traumwelt aufbauen und wiederbesuchen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/stabile-traumwelt-aufbauen/</link><pubDate>Fri, 07 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/stabile-traumwelt-aufbauen/</guid><description>&lt;p&gt;Als Kind hatte ich einen Ort, zu dem ich immer wieder zurückkam. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Details, aber an das Gefühl schon, und das war stärker als jeder Beweis. Es gab einen Wald mit einem Hang, und unten am Hang eine Art Lichtung, die mir gehörte. Ich kam dort an, ohne zu wissen, wie, und wusste sofort, dass ich schon einmal hier war. Manchmal lag ein Gegenstand noch genau dort, wo ich ihn beim letzten Mal hatte liegen lassen. Einmal stand hinter mir auf einmal eine Gestalt, und ich wusste, dass sie zu diesem Ort gehörte, auch wenn ihr Gesicht zerfloss, als ich es genauer ansehen wollte. Ich war damals noch nicht luzid im heutigen Sinn, ich wusste nur, dass ich diesen Ort kannte und mochte. Heute, nach über fünfzehn Jahren mit luzidem Träumen, sehe ich darin etwas anderes. Ich sehe den Beweis, dass eine wiederkehrende Traumwelt möglich ist. Nicht als Esoterik, einfach als etwas, das mein Kopf damals von selbst geschafft hat.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Sind Stabilisierungstechniken nur Placebo?</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/stabilisierungstechniken-placebo/</link><pubDate>Tue, 28 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/stabilisierungstechniken-placebo/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an eine Phase vor vielen Jahren, in der mich eine Frage richtig genervt hat. Ich war gerade luzid geworden, stand in irgendeiner Strasse, und der Traum begann zu flackern. Die Ränder wurden weich, die Farben dünn. Ich rieb mir wie wild die Hände, weil ich das irgendwo gelesen hatte, und der Traum blieb. Schön. Aber im nächsten Moment dachte ich nur: Hat das Händereiben das jetzt wirklich gemacht, oder hätte der Traum sowieso gehalten und ich bilde mir den ganzen Effekt nur ein? Ich kam aus der Esoterik, ich kannte das Gefühl, einer Technik etwas zuzuschreiben, das vielleicht gar nicht von ihr kam. Diese Skepsis liess mich nicht los. Ich habe es danach immer wieder beobachtet, mal mit Händereiben, mal ohne, und ich kam nie zu einem sauberen Ergebnis. Morgens, wenn ich nach dem Aufwachen wieder reinkippte, dasselbe Spiel. Irgendwann habe ich verstanden, dass meine ganze Frage am eigentlichen Punkt vorbeiging.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Traumumgebung verändern: die Szene wechseln</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traumumgebung-veraendern/</link><pubDate>Fri, 24 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traumumgebung-veraendern/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einem Klartraum mitten auf einer grauen Strasse. Beton, ein bleierner Himmel, Häuserfronten ohne ein einziges Fenster, das mich interessiert hätte. Alles wirkte stumpf und langweilig, und ich spürte, wie mir der Traum davonzudriften drohte. Früher hätte ich gedacht, ich müsse jetzt das Beste daraus machen und durch diese trostlose Gegend laufen, bis sich etwas tut. Heute weiss ich es besser. Ich hielt kurz inne, machte mir klar, dass ich nicht an diese Strasse gebunden bin, und sagte mir, dass hinter meinem Rücken ein warmer Wald liegt, durch den die Sonne fällt. Dann drehte ich mich einfach um. Und da war er. Moosgeruch, Vogelgezwitscher, schräges Licht zwischen den Stämmen. Die graue Strasse existierte schlicht nicht mehr. In dem Moment, in dem ich mich umdrehte, hatte mein Traum die ganze Kulisse ausgetauscht, weil ich es so fest erwartet hatte. Genau solche Momente sind der Grund, warum ich nach über fünfzehn Jahren immer noch luzid träume.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Traumfiguren um Hilfe bitten: Stabilität, Antworten, Aufgaben</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traumfiguren-um-hilfe-bitten/</link><pubDate>Wed, 15 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traumfiguren-um-hilfe-bitten/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren stand ich in einem Klartraum vor einer alten Holztür und merkte, wie der Traum unter mir wegzurutschen begann. Die Ränder wurden weich, die Farben blasser, ich kannte das Gefühl, kurz vor dem Aufwachen zu sein. Neben mir stand eine Frau, die ich nicht herbeigerufen hatte. Ihr Gesicht zerfloss leicht, wenn ich zu genau hinschaute, so wie es bei Traumfiguren immer ist. Ich drehte mich zu ihr und sagte einfach, sie solle mich an die Hand nehmen und festhalten, damit ich nicht wegdrifte. Und sie tat es sofort. Sie griff zu, ihre Hand war warm und überraschend fest, und in dem Moment fühlte sich der ganze Traum wieder solide an. Der Boden kam zurück, die Farben sattelten auf. Ich war geblieben. Das hat geklappt, weil ich keine Sekunde daran zweifelte, dass sie es tun würde. Ich habe es nicht gehofft, ich habe fest damit gerechnet. Genau darum geht es, wenn du Traumfiguren um Hilfe bitten willst.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Physik im Traum brechen: Schwerkraft und Unmögliches</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/physik-im-traum-brechen/</link><pubDate>Sat, 04 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/physik-im-traum-brechen/</guid><description>&lt;p&gt;Das erste Mal, dass ich die Schwerkraft komplett abschaltete, stand ich kopfüber an meiner Zimmerdecke und schaute auf mein eigenes Bett hinunter. Ich war frisch luzid geworden, einer dieser kurzen Morgenträume, in die ich nach dem Aufwachen wieder hineinkippe. Ich wollte eigentlich nur fliegen, das kann ich gut. Aber dann dachte ich, warum überhaupt fliegen, warum nicht einfach nach oben fallen. Ich schaute zur Decke und entschied, dass oben jetzt unten ist. Und im selben Moment zog es mich hoch, ganz sanft, bis meine Füsse an der Decke klebten und der Raum sich unter mir auftat wie ein Abgrund. Kein Schwindel, kein Sturz. Es fühlte sich völlig normal an, weil ich nicht den kleinsten Zweifel zugelassen hatte. Ich stand da oben, schaute auf die Lampe, die jetzt unter mir hing, und musste lachen. Das ging ja viel zu leicht. Da begriff ich zum ersten Mal richtig, dass im Traum keine einzige Regel gilt, an die ich nicht glaube.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Kreativität und Ideen aus dem Klartraum holen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/kreativitaet-im-klartraum/</link><pubDate>Tue, 30 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/kreativitaet-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Eine meiner liebsten Erinnerungen ist eine kleine Bar, die ich nie bewusst erschaffen habe. Ich war gerade luzid geworden, durch eine Tür gegangen, und plötzlich stand ich in diesem Laden, den es nirgends auf der Welt gibt. Hinter dem Tresen Flaschen in Farben, die ich nicht benennen kann. In einer Schale lag Obst, das halb wie eine Mango aussah und halb wie etwas, das es einfach nicht gibt. Ich habe mir das Schrägste ausgesucht und reingebissen. Der Geschmack war so fremd und so klar, dass ich ihn beim Aufwachen fast noch auf der Zunge hatte. Ein bisschen wie Zitrone, ein bisschen wie Rauch, und dann noch etwas, für das ich kein Wort habe. Daneben ein Getränk, das beim Trinken die Farbe wechselte. Ich war so fasziniert, dass ich vor lauter Staunen beinahe rauskippte. Mein Kopf hatte sich das alles ausgedacht, ohne mich zu fragen. Und genau das ist der Punkt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die Dreh-Technik (Spinning) im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/im-traum-drehen/</link><pubDate>Sat, 20 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/im-traum-drehen/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer Gasse, die ich vorher nie gesehen hatte, und merkte, wie alles zu zerfallen begann. Die Hauswände wurden flach und farblos, die Geräusche zogen sich zurück, und ich spürte schon dieses Ziehen Richtung Wachkörper, das ich nach all den Jahren sofort erkenne. Normalerweise reisst es mich genau hier raus, oft aus reiner Aufregung. Diesmal nicht. Ich fing einfach an, mich im Traum zu drehen, wie ein Kind auf dem Pausenplatz, Arme leicht ausgestreckt, den Blick durch die verschwimmende Welt wandern lassend. Die Gasse löste sich vollends auf, für einen Moment war da nur Grau und Bewegung, und dann stand ich völlig woanders. Ein weiter, heller Strand, Wind, das Rauschen weit weg. Ich hatte diesen Ort nie geplant. Er war einfach da, frisch aufgebaut, scharf und stabil. Und ich war noch drin, voll bei Bewusstsein. Das war einer der Momente, in denen mir klar wurde, wie mächtig dieser eine simple Trick ist.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Schein-Kontrolle und falsche Gewissheiten im Traum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schein-kontrolle/</link><pubDate>Wed, 17 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/schein-kontrolle/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren stand ich in einem Traum vor meinem besten Freund. Wir lehnten an einer Hauswand, redeten über irgendwas, und ich war hundertprozentig sicher, dass er es war. Nicht ungefähr. Nicht so ähnlich. Er war es, mein Kumpel, den ich seit der Schule kenne. Ich freute mich richtig, ihn zu sehen, wir lachten über einen alten Witz, und das ganze Gefühl war so vertraut wie an einem echten Nachmittag. Dann wurde ich wach, lag noch ein paar Sekunden mit dem Bild im Kopf da und merkte langsam, dass die Person im Traum meinem Freund kein bisschen ähnlich sah. Andere Stimme, anderes Gesicht, andere Statur. Eigentlich war da nichts, was zu ihm passte. Im Traum aber war diese Gewissheit absolut. Ich hätte jede Wette darauf abgeschlossen. Das hat mich damals wirklich beschäftigt, weil ich mich gut erinnern konnte, wie echt sich diese Sicherheit anfühlte. Sie war stärker als die meisten Überzeugungen, die ich wach habe. Und sie war komplett falsch.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wie real sind Traumfiguren? Die Frage nach dem Bewusstsein</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sind-traumfiguren-echt/</link><pubDate>Fri, 12 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/sind-traumfiguren-echt/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in einer Bar, die ich nicht selbst herbeigerufen hatte. So mag ich es am liebsten, einfach durch eine Tür gehen und mich überraschen lassen, was dahinter wartet. An der Theke sass eine alte Frau, und sie sprach mich an, bevor ich sie überhaupt richtig anschauen konnte. Sie erzählte mir von ihrem Bruder, der angeblich vor langer Zeit gestorben war, und sie tat es mit einer Traurigkeit, die ich mir in dem Moment unmöglich selbst ausgedacht haben konnte. So fühlte es sich jedenfalls an. Ich fragte sie etwas Beiläufiges, nur um zu testen, und ihre Antwort kam prompt, schlagfertig, mit einem kleinen Witz, den ich nicht hatte kommen sehen. Da zögerte ich kurz. Für einen Augenblick fragte ich mich allen Ernstes, ob diese Frau wirklich nur ein Teil von mir war. Ihr Gesicht blieb dabei nie ganz ruhig, die Züge verschoben sich leicht, wie es bei mir mit Gesichtern im Traum immer ist. Genau das holte mich zurück. Sie war echt genug, um mich zu täuschen, und gleichzeitig löste sie sich vor meinen Augen langsam auf.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Den Traum fragen: Antworten aus dem Unterbewusstsein</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/das-unterbewusstsein-fragen/</link><pubDate>Thu, 04 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/das-unterbewusstsein-fragen/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab eine Nacht, da war ich luzid in einer leeren Bahnhofshalle, und mir kam eine alberne Idee. Ich stellte mich einfach in die Mitte und fragte laut in den Raum hinein, was ich gerade an mir selbst übersehe. Ich weiss noch, wie seltsam sich das anfühlte, mit der eigenen Traumwelt zu reden, als wäre sie eine Person. Eine Sekunde lang passierte nichts. Dann ging am Ende der Halle eine Tür auf, und weil ich neugierig bin, ging ich durch und liess mich überraschen, was dahinter wartet. Dahinter sass eine Frau an einem Tisch, das Gesicht zerfloss mir, sobald ich genauer hinschaute, wie immer bei Personen im Traum. Sie sagte einen einzigen Satz zu mir. Ich behalte ihn für mich, aber er traf. Und im selben Moment war mir klar, dass die Frau diesen Satz nicht erfunden hatte. Ich hatte ihn erfunden. Die Antwort kam aus mir, sie hatte nur den Umweg über den Traum genommen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Fliegen und Fortbewegung im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/fliegen-und-transport/</link><pubDate>Tue, 02 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/fliegen-und-transport/</guid><description>&lt;p&gt;Fliegen ist mein Favorit. Von allem, was du in einem Klartraum machen kannst, ist es das, worauf ich am liebsten zurückkomme. Es kam mir von Anfang an leicht, es macht wahnsinnig Spass und es ist schnell. Wenn du gerade erst anfängst, mit deinem Traum zu spielen, empfehle ich dir genau das. Fang mit dem Fliegen an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt einen einfachen Grund dafür. Viele andere Dinge im Traum haben mich Mühe gekostet, manche tun das bis heute. Das Fliegen aber lag mir sofort. Ich musste nicht jahrelang üben, ich musste nur loslassen und abheben. Das macht es zum perfekten ersten Schritt, weil du schnell ein Erfolgserlebnis hast. Und ein Erfolgserlebnis ist im Traum mehr wert, als du denkst, denn es füttert genau die Sache, auf die später alles ankommt: deinen Glauben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dinge, Essen und Menschen im Klartraum erschaffen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/dinge-erschaffen/</link><pubDate>Wed, 27 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/dinge-erschaffen/</guid><description>&lt;p&gt;Mein zuverlässigster Trick im Klartraum ist überhaupt der einfachste. Ich greife hinter
meinen Rücken und erwarte fest einen Schwertgriff. So wie der Hexer sein Schwert vom Rücken
zieht, ganz selbstverständlich, ohne nachzudenken. Und genau im Moment, in dem meine Hand die
Stelle berührt, ist der Griff da. Kühl, gerillt, fest in der Faust.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das klappt bei mir fast jedes Mal. Es ist mit Abstand die verlässlichste Art, im Traum etwas
aus dem Nichts zu holen. Und das Schöne daran ist, dass du dafür kein Profi sein musst. Du
musst nur verstehen, warum es funktioniert, und dann nachmachen. Genau darum geht es in diesem
Artikel.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Klarheit im Klartraum steigern: raus aus dem Trübtraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klarheit-im-klartraum/</link><pubDate>Tue, 26 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klarheit-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Morgen, an dem ich nach dem Aufwachen wieder in den Traum zurückgekippt bin, so wie ich das oft mache. Eigentlich ein guter Start. Ich wusste sofort, dass ich träume, ich hatte die Lucidität, und trotzdem war irgendetwas faul. Alles um mich herum war flau. Grau. Die Wände hatten keine richtige Oberfläche, eher so eine matschige Ahnung von Wand. Ich stand in einer Art Flur und wollte ans Fenster, um wie immer rauszufliegen, aber ich kam mir vor wie unter einer dicken Decke. Die Farben fehlten, die Tiefe fehlte, sogar mein eigener Körper fühlte sich an wie aus Watte. Ich wusste also, dass ich träume, konnte das Wissen aber kaum nutzen. Es war, als würde ich durch eine beschlagene Brille auf meine eigene Traumwelt schauen. Früher, als ich noch tief in der Esoterik steckte, hätte ich das wahrscheinlich mystisch gedeutet. Heute weiss ich: das war einfach ein Trübtraum, und es gibt Mittel dagegen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Klartraum verlängern: länger luzid bleiben</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klartraum-verlaengern/</link><pubDate>Fri, 15 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klartraum-verlaengern/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich an einen Morgen, der ziemlich genau zeigt, wo meine Grenze liegt. Ich wache auf, schaue kurz auf die Decke, drehe mich weg und kippe fast sofort wieder weg. Plötzlich stehe ich in einem Hausflur, der mir nicht gehört, und mir wird klar, dass ich träume. Ich freue mich, hebe ab, fliege ein Stück durch den Flur, und genau diese Freude reisst mich nach vielleicht zwei Minuten wieder raus. Augen auf, Zimmerdecke. Ärgerlich. Aber statt aufzustehen liege ich einfach still weiter, bewege keinen Muskel, und keine zwei Minuten später bin ich wieder drin. Diesmal ein Strand. Dann raus. Dann wieder rein. An diesem einen Morgen hatte ich drei oder vier kurze Klarträume hintereinander, jeder nur ein paar Minuten lang. Das ist nach fünfzehn Jahren immer noch ungefähr mein Normalzustand, und ich habe aufgehört, mich darüber zu ärgern.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Meditation und innere Ruhe im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/meditation-im-klartraum/</link><pubDate>Thu, 14 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/meditation-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab eine Phase, da hatte ich jeden Morgen einen Klartraum. Jedes Mal, wenn ich aufwachte und wieder reinkippte, war ich sofort drin. Ich habe das irgendwann sein lassen, weil es mir tatsächlich zu langweilig wurde. Wenn du Gott in deinem eigenen Universum bist, nutzt sich das ab. Ich bin geflogen, ich habe Türen aufgerissen und mich in fremde Welten teleportiert, ich habe Bars gefunden und alles leergegessen, was nicht angeschraubt war. Und irgendwann stand ich mitten in so einer Szene und hatte einfach keine Lust mehr, schon wieder etwas zu wollen. Also bin ich stehen geblieben. Ich habe nichts erschaffen, bin nicht abgehoben, habe mir nichts vorgenommen. Ich habe nur geschaut. Eine Strasse in irgendeiner Stadt, die es nicht gibt, ein bisschen Wind, das Licht. Und es war, ohne Witz, einer der schönsten Klarträume, an die ich mich erinnere. Kein Spektakel, nur Dasein. Dass mir das erst nach Jahren des wilden Steuerns aufgegangen ist, finde ich im Rückblick fast komisch.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Heilung und Selbsttherapie im Klartraum: ein nüchterner Blick</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klartraum-heilung/</link><pubDate>Mon, 11 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/klartraum-heilung/</guid><description>&lt;p&gt;Vor vielen Jahren, als ich noch tief in Schamanismus und Astralreisen steckte, hätte ich dir bei diesem Thema viel zu viel versprochen. Ich war überzeugt, im Traum würden Wunden heilen, die der Wachzustand nicht erreicht. Klartraum Heilung klang für mich nach etwas Magischem. Dann kam eine Nacht, die mein Bild verschoben hat. Ich hatte einen dieser wiederkehrenden Albträume, in denen mich etwas durch enge Gänge jagt. Wie fast immer wurde ich davon automatisch luzid, mein Gehirn macht das bei Albträumen von allein. Statt wegzulaufen oder einfach aufzuwachen, blieb ich diesmal stehen und drehte mich um. Das Ding, das mich jagte, zerfloss vor meinen Augen wie schmelzendes Eis, so wie Gesichter im Traum nie richtig stillhalten. In dem Moment war die Angst weg, und sie kam in dieser Form nie wieder. Nichts Übersinnliches war passiert. Mein Kopf hatte einfach gelernt, dass das Monster keine Macht hat. Genau das meine ich, wenn ich heute nüchtern über Heilung im Klartraum rede.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Traumfiguren und die Frage nach der Ethik</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traumfiguren-und-ethik/</link><pubDate>Thu, 07 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/traumfiguren-und-ethik/</guid><description>&lt;p&gt;Mir wurde immer wieder eingetrichtert, man müsse zu Traumfiguren nett sein, sonst würden sie
böse. Du dürftest ihnen auf keinen Fall sagen, dass sie nur geträumt sind, weil sie dann
wütend werden und sich gegen dich wenden. Für mich war das von Anfang an reine Indoktrination.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe diese Warnung in Foren gelesen, in Büchern, später in Videos. Immer im selben Ton,
immer mit demselben erhobenen Zeigefinger. Und je öfter ich sie hörte, desto klarer wurde mir,
dass hier jemand eine Regel aufstellt, die gar keine sein muss. Genau darum will ich in diesem
Artikel über Traumfiguren und die Frage nach der Ethik reden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wie funktioniert Traumkontrolle? Erwartung, Glaube und Wille</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/wie-funktioniert-traumkontrolle/</link><pubDate>Sat, 26 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/wie-funktioniert-traumkontrolle/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab da eine Sache, die ich jahrelang nicht hinbekommen habe. Ich wollte im Traum Menschen herbeirufen, ganz bestimmte, mit klarem Gesicht. Und jedes Mal zerfiel mir das Bild wieder, kaum dass ich hinschaute. Ich habe es immer und immer wieder versucht, und irgendwann habe ich verstanden, woran es lag. Tief in mir glaubte ich nicht, dass ich es kann. Ich hoffte. Das ist etwas ganz anderes. Beim Fliegen war das nie so. Vom allerersten Mal an bin ich einfach abgehoben, ohne eine Sekunde nachzudenken. Es kam mir gar nicht in den Sinn, dass ich fallen könnte. Genau dieser Unterschied hat mir nach Jahren gezeigt, wie der ganze Laden funktioniert. Früher war ich tief in der Esoterik, ich habe nach geheimen Kräften gesucht. Heute weiss ich, die Kraft ist mein Glaube. Sonst nichts. Wo ich zweifelte, ging es nicht. Wo ich sicher war, ging es sofort.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mit Traumfiguren sprechen: was du fragen kannst</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/mit-traumfiguren-sprechen/</link><pubDate>Thu, 24 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/mit-traumfiguren-sprechen/</guid><description>&lt;p&gt;Es war in einer dieser Szenen, die sich beim Umdrehen einfach ergeben hatten. Ich stand in einer Art alter Markthalle, das Licht fiel schräg durch ein Glasdach, und an einem der Stände lehnte ein Mann, den ich noch nie gesehen hatte. Sein Gesicht wollte nicht ganz stillhalten, wie das bei Traumfiguren immer ist, es verschob sich leicht, sobald ich genauer hinsah. Ich war voll luzid und hatte gerade keine grosse Mission, also ging ich einfach hin und fragte ihn, was ich hier eigentlich solle. Er schaute mich an und sagte einen Satz, der mich bis heute beschäftigt. Er sagte, ich würde immer dann hierherkommen, wenn ich im Wachen etwas nicht zu Ende gedacht hätte. Ich stand da und wusste sofort, dass er recht hatte, obwohl ich diesen Gedanken nie bewusst gehabt hatte. Die Antwort kam aus einer Ecke meines eigenen Kopfes, die ich nicht kannte. Genau das ist der Grund, warum ich so gern mit Traumfiguren spreche.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Erwartung steuert die Wahrnehmung im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/erwartung-im-klartraum/</link><pubDate>Wed, 23 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/erwartung-im-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren stand ich in einem Klartraum vor einer schlichten Holztür in einem leeren Flur. Ich war frisch luzid geworden und hatte keinen Plan, wohin es gehen sollte. Also dachte ich mir, hinter dieser Tür liegt ein Strand. Kein bestimmter, einfach ein Strand. Ich legte die Hand auf die Klinke und war mir in dem Moment vollkommen sicher, dass mich gleich warmer Sand und Meeresrauschen empfangen. Ich öffnete, und genau das war da. Salzige Luft, Wellen, blendendes Licht. Dann kam mir ein blöder Gedanke. Was, wenn hinter mir jemand steht? Kaum hatte ich das gedacht, spürte ich eine Präsenz im Rücken. Ich drehte mich um, und tatsächlich stand da eine Gestalt, das Gesicht wie immer leicht verschwommen, als würde es schmelzen und sich neu zusammensetzen. In dem Moment ist bei mir der Groschen so richtig gefallen. Es war egal, ob ich etwas Schönes oder etwas Mulmiges erwartete. Der Traum lieferte beides prompt. Den Ausschlag gab meine Erwartung, mein blosser Wunsch spielte dabei kaum eine Rolle.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Fähigkeiten im Traum üben: was wirklich geht</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/im-traum-ueben/</link><pubDate>Thu, 17 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/im-traum-ueben/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren bin ich in einem Klartraum zum ersten Mal seit Langem wieder Auto gefahren, einfach so, weil eine Strasse vor mir lag und ein Wagen am Strassenrand stand. Ich setzte mich rein, drehte den Schlüssel, und das Verblüffende war, wie wenig daran verblüffend war. Meine Hände wussten genau, wie sich das Lenkrad anfühlt. Mein Fuss fand das Gaspedal, ohne dass ich hinschauen musste. Ich legte den Gang ein, spürte das leichte Ziehen beim Anfahren, und es war exakt wie wach. Kein Wackeln, kein Ruckeln, nichts Traumhaftes. Früher, als Teenager, hatte ich davon geträumt zu fahren, und damals war das ein einziges Durcheinander gewesen, weil ich es im echten Leben nie konnte. Jetzt, wo ich es wach beherrsche, läuft es im Traum von selbst. Genau in dem Moment, mitten auf dieser leeren Traumstrasse, ging mir auf, was Üben im Traum wirklich bedeutet. Es verrät dir nämlich eine Menge darüber, was geht und was nicht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Durch Wände und feste Objekte gehen</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/durch-waende-gehen/</link><pubDate>Wed, 16 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/durch-waende-gehen/</guid><description>&lt;p&gt;Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, dass ich es wirklich versucht habe. Ich war luzid, stand in einem Raum, den ich nicht kannte, und vor mir war eine schlichte weisse Wand. Damals war ich tief in der ganzen esoterischen Ecke drin, Schamanismus, Astralreisen, der ganze Kram, und irgendwo hatte ich gelesen, dass im Traum nichts wirklich fest ist. Also legte ich die Hand auf die Wand. Sie fühlte sich an wie eine echte Wand, kühl und hart, und genau das war das Problem. Ein Teil von mir wusste ganz sicher, dass Wände hart sind. Ich drückte ein bisschen, nichts passierte, und ich war kurz davor, es bleiben zu lassen. Dann atmete ich innerlich durch und sagte mir, dass das hier mein Traum ist und dass diese Wand nur so fest ist, wie ich es zulasse. Ich lehnte mich hinein, machte mir absolut klar, dass ich gleich durchsinke, und dann sackte meine Hand einfach hindurch, danach der Arm, und dann der Rest von mir. Auf der anderen Seite war eine Szene, die ich nie geplant hatte. So fühlt sich das an, das erste Mal durch eine Wand zu gehen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der prä-luzide Traum: bewusst, aber ohne Kontrolle</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/prae-luzider-traum/</link><pubDate>Wed, 02 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/prae-luzider-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Ich stand in der Küche meiner alten Wohnung, in der ich seit Jahren nicht mehr wohne. Das fiel mir sogar auf. Ich dachte mir noch, komisch, wie komme ich denn hierher, und gleich danach, eigentlich wohne ich hier doch gar nicht mehr. An der Wand hing eine Uhr, ich schaute drauf, schaute weg, schaute wieder hin, und die Zeiger standen jedes Mal woanders. Auch das registrierte ich. Irgendwas stimmt hier nicht, dachte ich, ganz deutlich. Und dann passierte genau das, was so oft passiert. Statt den letzten Schritt zu machen und mir zu sagen, das ist ein Traum, suchte ich nach einer Erklärung in der Traumlogik. Ah, die Uhr ist halt kaputt. Ah, ich bin sicher zu Besuch hier. Ich hatte das Seltsame gesehen, ich hatte es sogar benannt, und trotzdem rutschte ich nicht in die volle Klarheit. Ich blieb in diesem dämmrigen Zwischenraum hängen, in dem ein Teil von mir es fast wusste und der Rest einfach weiterträumte. Morgens wachte ich auf und hätte mich treten können, weil ich so nah dran war.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Probleme lösen und Entscheidungen im Klartraum</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/probleme-loesen-im-traum/</link><pubDate>Thu, 26 Jun 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/probleme-loesen-im-traum/</guid><description>&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren steckte ich in einer Entscheidung fest, die ich von allen Seiten zu Tode gedacht hatte. Es ging um einen grösseren Schritt, und ich kam einfach nicht weiter. Listen mit Vor und Nachteilen hatten mir nichts gebracht. Also legte ich mich an einem freien Morgen wieder hin, fest entschlossen, die Frage mit in den Schlaf zu nehmen. Ich wachte nach zwei Stunden auf, kippte langsam wieder rein und wurde mitten im Traum luzid. Statt loszufliegen, wie ich es sonst am liebsten tue, blieb ich stehen und stellte meine Frage einfach laut in den Raum. Was dann kam, hatte ich nicht erwartet. Ein älterer Typ, dessen Gesicht beim Hinschauen zerfloss wie schmelzendes Eis, zuckte mit den Schultern und sagte einen einzigen Satz, der die ganze Sache plötzlich von einer Seite zeigte, die ich nie bedacht hatte. Ich wachte auf, schrieb den Satz sofort hin und merkte, dass ich die Antwort eigentlich die ganze Zeit gewusst hatte. Ich hatte sie mir nur nie selbst gesagt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wie lange dauert ein Klartraum wirklich?</title><link>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/wie-lange-dauert-ein-klartraum/</link><pubDate>Sun, 22 Jun 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://klartraeumen.ch/traumkontrolle/wie-lange-dauert-ein-klartraum/</guid><description>&lt;p&gt;Letzten Sommer hatte ich so einen typischen Morgen, der gut zeigt, wie das bei mir wirklich abläuft. Ich werde gegen sechs wach, dämmere noch, bewege mich kaum, und gleite direkt wieder rein. Plötzlich stehe ich in meinem eigenen Schlafzimmer, weiss sofort, dass ich träume, und fliege aus dem Fenster. Der Wind, die Häuser unter mir, alles da. Es fühlt sich gross und endlos an. Dann kippt es. Ein Funken Aufregung, und ich liege wieder im Bett, wach. Ich schaue auf den Wecker und denke, das war doch bestimmt eine Viertelstunde. Tatsächlich waren vielleicht drei Minuten vergangen. Ich bewege mich wieder nicht, schliesse die Augen, und nach kurzer Zeit falle ich erneut rein. Diesmal lande ich in einer fremden Stadt. Wieder ein paar Minuten, dann raus. So ging das an dem Morgen vier oder fünf Mal hintereinander.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>