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Direkte und indirekte Kontrolle im Klartraum

Traumkontrolle13 Min. Lesezeit

Direkte und indirekte Kontrolle im Klartraum

Es gibt zwei Wege zur Klartraum Kontrolle, einen direkten und einen indirekten. Ich zeige dir, wann ich welchen nutze und warum der Umweg oft viel zuverlässiger ist.

Vor ein paar Jahren wollte ich im Traum unbedingt einen alten Freund treffen. Ich war luzid, stand mitten in einer leeren Strasse und nahm mir vor, ihn einfach vor mich hin zu zaubern. Ich starrte auf den Asphalt, machte mir das Bild von ihm im Kopf und wartete, dass er dort auftaucht. Für einen Sekundenbruchteil flackerte etwas, eine Andeutung von ihm, dann kippte es weg wie ein schlechtes Foto. Ich versuchte es noch zweimal, fester, mit mehr Druck. Jedes Mal löste sich das Bild wieder auf. Das nervte mich so, dass ich fast rauskippte vor lauter Anstrengung.

Dann erinnerte ich mich an einen alten Trick und liess es lockerer angehen. Ich drehte mich um, ging um die nächste Häuserecke und sagte mir nur ganz beiläufig, dass er gleich dort steht. Und da war er. Nicht ganz so, wie ich ihn aus dem Wachen kenne, das Gesicht stimmte nie zu hundert Prozent, aber er war da, lebendig und ansprechbar. Genau dieses Erlebnis hat mir den Unterschied zwischen den zwei Arten der Klartraum Kontrolle so deutlich gemacht wie kaum etwas anderes.

Seitdem denke ich beim Steuern im Traum immer in diesen zwei Schubladen. Es gibt den direkten Weg, bei dem du etwas durch puren Willen erscheinen lässt, und es gibt den indirekten, bei dem du dir das Ergebnis über einen Umweg holst. Beide gehören zur Klartraum Kontrolle, beide haben ihren Platz, und welcher besser passt, hängt stark davon ab, was du gerade willst.

Zwei Wege, deinen Traum zu steuern

Wenn ich von Steuern im Traum rede, meine ich am Ende immer dasselbe Ziel. Du willst, dass etwas Bestimmtes passiert. Ein Gegenstand soll auftauchen, eine Szene soll sich verändern, eine Person soll da sein. Der Unterschied liegt nur im Weg dorthin.

Der direkte Weg ist der, den die meisten zuerst probieren. Du willst etwas, also willst du es einfach her. Du konzentrierst dich auf den Gegenstand oder die Person, befiehlst dir innerlich, dass sie jetzt erscheinen, und drückst mit deinem Willen dagegen. Das ist die naheliegende Variante, weil sie sich anfühlt wie Zaubern. Du bist der Chef, du sagst der Welt, was zu tun ist, und sie soll gehorchen.

Der indirekte Weg geht über die Bande. Statt etwas direkt herzwingen zu wollen, baust du eine Situation, in der das Ergebnis von selbst entsteht. Du gehst um eine Ecke und erwartest, dass etwas dort wartet. Du greifst in die Tasche und erwartest, dass etwas drinliegt. Du gehst durch eine Tür und erwartest eine neue Welt dahinter. Du befiehlst nichts, du legst nur die Schienen und lässt deinen Traum den Rest machen.

Auf den ersten Blick klingt der direkte Weg überlegen. Schneller, sauberer, mächtiger. In der Praxis ist es bei mir oft umgekehrt. Der indirekte Weg ist für vieles der zuverlässigere, und mit der Zeit habe ich gelernt, ihn als meine Standardlösung zu sehen. Warum das so ist, hat viel mit der Mechanik dahinter zu tun, und darauf komme ich später noch.

Direkte Kontrolle: einfach befehlen

Fangen wir mit dem direkten Weg an, weil ihn fast jeder von selbst probiert. Du bist luzid, du willst etwas, und du versuchst es schlicht herbeizuwollen. Manche Leute machen das ganz still im Kopf, andere sprechen es laut aus. Ich habe beides probiert, und das laute Befehlen hat bei mir tatsächlich oft besser gewirkt als das stumme Wünschen.

Das klingt erst mal komisch, ist aber leicht erklärt. Wenn du einen Befehl laut aussprichst, lässt er weniger Raum für Zweifel. Ein gemurmeltes “vielleicht klappt es ja” im Hinterkopf ist genau der Zweifel, der dir alles kaputt macht. Ein klares, lautes “die Tür dort öffnet sich jetzt” ist eine Ansage, die keine Hintertür offenlässt. Du verpflichtest dich damit selbst auf die Gewissheit, und Gewissheit ist im Traum die halbe Miete.

Für bestimmte Dinge funktioniert die direkte Kontrolle bei mir richtig gut. Das beste Beispiel ist das Fliegen. Wenn ich abheben will, denke ich nicht über Umwege nach. Ich will hoch, also gehe ich hoch. Da gibt es keinen Trick mit irgendeiner Ecke, ich nehme mir das Fliegen einfach und es passiert. Ähnlich läuft es, wenn ich das Wetter im Traum ändern will oder das Licht heller machen. Solche grossen, einfachen Veränderungen gehorchen dem direkten Befehl meistens ohne Murren.

Bei anderen Dingen versagt der direkte Weg dagegen ständig. Je konkreter und je detaillierter das Ziel ist, desto schwerer wird es, es direkt herzuzwingen. Ein bestimmter Gegenstand, der genau richtig aussehen soll. Eine bestimmte Person mit einem bestimmten Gesicht. Eine ganz konkrete Szene mit vielen Einzelheiten. Da merke ich oft, wie das Bild flackert, sich kurz formt und dann wieder zerfällt, genau wie damals mit meinem Freund auf der leeren Strasse.

Das hat einen Grund. Beim direkten Befehl schaust du dem Ergebnis sozusagen direkt beim Entstehen zu. Du beobachtest die leere Stelle und wartest, dass sich dort etwas bildet. Dieses Hinschauen erzeugt fast automatisch eine Frage in dir. Klappt es schon? Ist er schon da? Und sobald diese Frage da ist, ist auch der Zweifel da, und der Zweifel löst das Bild wieder auf. Du sägst dir den Ast ab, auf dem du sitzt, ohne es zu merken.

Deshalb ist meine Empfehlung für den direkten Weg klar. Nutz ihn für die grossen, simplen Sachen, bei denen du keinen Zweifel kennst. Fliegen, Tempo, Licht, grobe Stimmung der Szene. Sobald es ins Detail geht, lohnt sich der Blick auf den anderen Weg.

Indirekte Kontrolle: über die Bande spielen

Der indirekte Weg ist mein liebster Werkzeugkasten, und er besteht aus ein paar simplen Bewegungen, die ich immer wieder benutze. Allen gemeinsam ist ein Trick. Du holst dir das Ergebnis aus einem Bereich, den du gerade nicht siehst. Was du nicht siehst, kann dein Gehirn frei füllen, und weil du gar nicht beim Entstehen zuschaust, kommt der Zweifel viel seltener dazwischen.

Die erste und für mich wichtigste Bewegung ist das Um-die-Ecke-Gehen. Du willst etwas oder jemanden treffen, also baust du dir eine Ecke, einen Hauseingang, eine Wegbiegung. Dann gehst du beiläufig darauf zu und nimmst es als völlig selbstverständlich, dass das Gesuchte gleich hinter der Ecke auftaucht. Du fragst nicht, ob es da ist, du weisst es einfach. Beim Umrunden der Ecke setzt dein Gehirn dann das ein, was du erwartet hast. Genau so ist mein Freund damals doch noch erschienen.

Die zweite Bewegung ist das Greifen hinter den Rücken oder in eine Tasche. Das ist mein zuverlässigster Trick überhaupt, wenn es um Gegenstände geht. Ich greife dorthin, wo ich nicht hinsehen kann, hinter meinen Rücken, in die Hosentasche, unter ein Bett. Dabei stelle ich mir vor, wie sich der Gegenstand anfühlt, der Griff eines Schwertes, die Form einer Frucht, das kühle Metall. In dem Moment, in dem meine Hand die Oberfläche berührt, ist das Ding da. Das funktioniert bei mir fast immer, weil meine Augen nie dazwischenfunken und zweifeln können.

Die dritte Bewegung ist das Durch-eine-Tür-Gehen. Türen gibt es im Traum überall, und jede ist ein Tor an einen anderen Ort. Du stellst dich davor, machst dir absolut klar, was dahinter liegt, und gehst dann hindurch. Auch hier siehst du das Ergebnis erst, wenn es schon fertig ist. Du beobachtest nicht beim Bauen, du betrittst eine bereits gebaute Szene. Das nimmt dem Zweifel den Boden. Wer mehr darüber lesen will, wie diese ganze Erwartungssache überhaupt funktioniert, findet bei mir einen eigenen Text dazu, gleich weiter unten verlinke ich ihn.

Es gibt noch eine vierte, eng verwandte Variante, das Umdrehen. Du nutzt aus, dass du immer nur das vor dir siehst und dein Rücken sozusagen blinder Fleck ist. Du stellst dir vor, was hinter dir steht, bist dir sicher, und drehst dich dann um. Sehr oft ist die Szene dann tatsächlich da. Für mich ist das Umdrehen die schnellste Art, die ganze Umgebung zu wechseln, und ich brauche dafür nicht mal eine Tür.

Was alle diese Tricks eint, ist genau das, was den direkten Weg so oft scheitern lässt. Du schaust dem Ergebnis nie beim Entstehen zu. Du wendest dich kurz ab, du greifst ins Unsichtbare, du gehst durch eine Schwelle. Und in genau diesem kleinen Moment der Abwesenheit lässt du deinem Traum die Freiheit, die Sache zu erledigen, ohne dass dein zweifelnder Verstand dazwischenfunkt.

Meine Erfahrung: Personen gehen bei mir nur indirekt

Es gibt einen Bereich, in dem dieser Unterschied bei mir besonders krass ausfällt, und das sind Personen. Menschen sind für mich das Schwierigste im ganzen Traum, und der direkte Weg klappt bei ihnen so gut wie nie. Ich kann eine Person nicht sauber vor mich hin zaubern. Egal wie sehr ich mich konzentriere, das Bild kippt mir immer wieder weg.

Das ist das Erlebnis vom Anfang in seiner reinsten Form. Ich starre auf die Stelle, an der die Person erscheinen soll, das Gesicht baut sich kurz auf, dann zerfällt es wieder. Manchmal taucht eine Art Hülle auf, eine Gestalt ohne klares Gesicht, und sobald ich genauer hinschaue, ist sie weg. Beim direkten Herbeizwingen einer Person habe ich in fünfzehn Jahren kaum je gewonnen.

Indirekt dagegen klappt es bei mir zuverlässig. Ich gehe um eine Ecke und erwarte, dass die Person dort wartet. Oder ich erwarte, dass sie mir von vorne um die Ecke entgegenkommt. Ich öffne eine Tür und weiss, dass sie dahinter im Raum steht. So gut wie jedes Mal ist sie dann auch da. Nicht perfekt, das Gesicht stimmt selten genau, es verändert sich auch gern, während ich hinschaue, ein bisschen wie schmelzendes Eis, das immer wieder neu zusammenläuft. Aber die Person ist da, und ich kann mit ihr reden, sie anfassen, mit ihr machen, was ich will.

Ich weiss nicht sicher, ob das bei jedem so ist. Es kann gut sein, dass Personen für andere Leute stabiler und leichter direkt zu erschaffen sind. Bei mir ist es eben so, dass der indirekte Weg der einzige ist, der bei Menschen überhaupt funktioniert. Falls du dich speziell für dieses Thema interessierst, habe ich dazu einen eigenen Text geschrieben, wie du eine Person herbeirufen kannst, mit allen Kniffen, die bei mir wirken.

Warum gerade Personen so schwer sind, kann ich nur vermuten. Ein Gesicht hat unglaublich viele Details, und unser Verstand kennt echte Gesichter so genau, dass ihm im Traum sofort auffällt, wenn etwas nicht stimmt. Genau dieses Auffallen ist der Zweifel, der alles kippen lässt. Beim indirekten Weg umgehst du diesen kritischen Blick, weil das Gesicht schon fertig ist, wenn du es zum ersten Mal siehst.

Die Faustregel: je schwerer direkt, desto eher indirekt

Aus all dem ist über die Jahre eine einfache Faustregel geworden, an der ich mich im Traum orientiere. Sie lautet so. Je schwerer dir etwas auf dem direkten Weg fällt, desto eher solltest du den indirekten nehmen.

Diese Regel ist praktischer, als sie klingt, weil du sie blitzschnell anwenden kannst. Du probierst kurz den direkten Weg, weil er der schnellste ist, wenn er denn klappt. Du willst das Ding her, du befiehlst es, du wartest einen Moment. Klappt es, super, du bist fertig. Flackert es aber, zerfällt das Bild oder spürst du, wie sich der erste Zweifel meldet, dann brichst du sofort ab und wechselst auf den Umweg.

Das Abbrechen ist dabei wichtig. Wenn der direkte Weg hakt, ist die schlechteste Reaktion, noch fester zu drücken. Mehr Druck heisst mehr Anstrengung, mehr Anstrengung heisst mehr Wachheit, und mit zu viel Wachheit kippst du ganz aus dem Traum, so wie es mir damals fast passiert wäre. Lieber lockerlassen, dich abwenden und über die Bande spielen.

In der Praxis sieht das bei mir ungefähr so aus. Grosse, grobe Sachen probiere ich direkt. Fliegen, Tempo, das Licht, die grobe Stimmung einer Szene. Feine, konkrete Sachen gehe ich gleich indirekt an. Ein bestimmter Gegenstand, eine bestimmte Person, ein detaillierter Ort. Und alles dazwischen entscheide ich nach Gefühl, wobei ich im Zweifel zum indirekten Weg tendiere, weil er mich seltener im Stich lässt.

Mit der Zeit entwickelst du dafür ein eigenes Gespür. Du merkst, welche Dinge bei dir direkt fluppen und welche nur über den Umweg gehen. Das ist bei jedem ein bisschen anders, weil jeder Kopf anders tickt. Bei mir sind Personen ein klarer Fall für indirekt, das Fliegen ein klarer Fall für direkt. Bei dir können die Grenzen woanders verlaufen. Probier es aus und merk dir, was funktioniert.

Warum der Umweg funktioniert: Erwartung und Glaube

Hinter beiden Wegen steckt am Ende dasselbe Prinzip, und das ist die Erwartung. Dein Traum richtet sich danach, was du für selbstverständlich hältst. Glaubst du fest, dass etwas passiert, passiert es. Zweifelst du, gewinnt der Zweifel. Wie genau dieses Zusammenspiel von Glaube und Erwartung arbeitet, habe ich ausführlich in meinem Text dazu beschrieben, wie Traumkontrolle funktioniert, und ich empfehle dir, da reinzuschauen, wenn du den Kern verstehen willst.

Der direkte und der indirekte Weg sind im Grunde nur zwei verschiedene Arten, diese Erwartung herzustellen. Beim direkten Weg versuchst du, die Erwartung mit reiner Willenskraft aufzubauen, während du dem Ergebnis zusiehst. Das ist anspruchsvoll, weil das Zusehen ständig die Tür für Zweifel aufstösst. Beim indirekten Weg baust du dieselbe Erwartung viel entspannter auf, weil du dich abwendest und deinem Gehirn die Arbeit überlässt.

Es gibt da noch einen Punkt, der gut dazupasst. Dein Unterbewusstsein versteht kein “nicht”. Wenn du dir denkst, “hoffentlich kippt das Bild jetzt nicht weg”, dann hört dein Traum vor allem das Kippen und liefert es dir prompt. Das ist ein Grund mehr, warum der direkte Weg mit seinem ständigen Hinschauen so anfällig ist. Du denkst beim Beobachten fast zwangsläufig in solchen Sorgen. Der indirekte Weg nimmt dir diese Sorge ab, weil du gar nicht erst hinschaust und dir die Frage nach dem Gelingen seltener stellst.

Wenn du das einmal verstanden hast, ergibt die ganze Sache plötzlich Sinn. Der indirekte Weg ist nicht magischer als der direkte. Er ist nur clever gebaut. Er hält deinen zweifelnden Verstand für den entscheidenden Moment beschäftigt oder schickt ihn kurz weg, sodass dein Traum frei arbeiten kann.

Was tun, wenn auch der Umweg hakt

Manchmal klappt selbst der indirekte Weg nicht beim ersten Versuch. Du gehst um die Ecke und da ist niemand. Du öffnest die Tür und dahinter liegt dieselbe Szene wie vorher. Das passiert, und es ist kein Grund zur Sorge.

Mein erster Reflex ist dann, es einfach nochmal zu machen. Ich gehe zurück, baue mir eine neue Ecke oder eine neue Tür und versuche es ein zweites Mal, diesmal mit noch mehr Selbstverständlichkeit. Oft reicht das schon. Beim ersten Mal hat sich vielleicht ein kleiner Zweifel reingeschlichen, beim zweiten Mal nehme ich es einfach als gegeben und es klappt.

Wenn auch das nicht hilft, gibt es noch die härtere Gangart, bei der du die Kontrolle ein Stück weit erzwingst, statt sie sanft entstehen zu lassen. Das ist ein eigenes Kapitel für sich, und ich habe dazu beschrieben, wie du Kontrolle erzwingen kannst, wenn der sanfte Weg an seine Grenzen kommt. Für den Alltag im Traum reicht mir aber fast immer das Wechselspiel aus direkt und indirekt, und ich greife zur härteren Variante nur selten.

Wichtig ist die Grundhaltung. Wenn etwas hakt, ist mehr Druck selten die Antwort. Lockerlassen, kurz wegschauen, neu ansetzen. Das gilt für beide Wege und ist vielleicht das Wertvollste, was ich dir in diesem Text mitgeben kann.

Beide Wege gehören in deinen Werkzeugkasten

Am Ende geht es nicht darum, dich für einen der beiden Wege zu entscheiden und den anderen zu verbannen. Es geht darum, beide zu kennen und im richtigen Moment zu greifen. Der direkte Weg ist schnell und kraftvoll, wenn dir die Sache leichtfällt. Der indirekte Weg ist dein Rettungsanker, wenn der direkte versagt, und bei vielen feinen Dingen ist er von Anfang an die bessere Wahl.

Für mich hat sich daraus ein ganz natürliches Vorgehen ergeben. Ich teste kurz direkt, weil es das Schnellste ist. Spüre ich Widerstand, wechsle ich ohne langes Zögern auf den Umweg. Personen gehen bei mir grundsätzlich nur indirekt, das Fliegen grundsätzlich direkt, und alles andere entscheide ich im Moment. Mit ein bisschen Übung läuft dieser Wechsel ganz von selbst, und du denkst irgendwann gar nicht mehr darüber nach.

Probier beide Wege bewusst aus und merk dir, was bei dir wie reagiert. Dein Kopf ist anders als meiner, also können deine Grenzen woanders liegen. Wenn du noch tiefer in das Thema einsteigen willst, schau dich im Hub zur Traumkontrolle um, da findest du alle meine Texte rund ums Steuern im Traum gesammelt. Und vor allem, hab Geduld mit dir. Diese zwei Wege im Gefühl zu haben, ist eine der nützlichsten Fähigkeiten in der ganzen Klartraum Kontrolle, und sie kommt mit jeder Nacht, in der du sie ausprobierst, ein Stück näher.