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DEILD: nach dem Aufwachen zurück in den Klartraum

Traumkontrolle13 Min. Lesezeit

DEILD: nach dem Aufwachen zurück in den Klartraum

Wie ich morgens nach dem Aufwachen in den Traum zurückkehre, indem ich einfach still liegen bleibe und wieder reinkippe, oft mehrmals hintereinander.

Eines meiner liebsten Rituale spielt sich morgens ab, in diesen letzten Minuten vor dem richtigen Aufstehen. Ich bin gerade aus einem Klartraum aufgewacht, war eben noch durch die Luft gesegelt und liege jetzt wieder im Bett. Früher hätte ich mich da geärgert, dass es vorbei ist. Heute weiss ich es besser. Ich bleibe absolut still liegen. Ich bewege keinen Muskel, lasse die Augen zu und denke gar nicht erst ans Aufstehen. Ich halte einfach das letzte Bild fest, das ich noch im Kopf habe, diesen Himmel, über den ich geflogen bin. Und nach ein, zwei Minuten kippe ich wieder rein. Ich bin zurück, mitten in einer neuen Szene, oft sogar an einem ganz anderen Ort. Das Schöne ist: Ich kann das mehrmals hintereinander machen. Aufwachen, still liegen, in den Traum zurückkehren. Aufwachen, still liegen, zurück. An guten Morgen habe ich so vier oder fünf kleine Klarträume aneinandergereiht, bevor ich endgültig aufstehe.

Genau darum geht es in diesem Text. Diese Technik hat einen sperrigen Namen, DEILD, aber dahinter steckt etwas sehr Einfaches. Du nutzt das schmale Zeitfenster direkt nach dem Aufwachen, um direkt wieder hineinzukippen. Ich zeige dir, wie ich das mache, Schritt für Schritt.

Das goldene Fenster direkt nach dem Aufwachen

Wenn du aus einem Traum aufwachst, ist der Traum nicht sofort weg. Er ist noch ganz nah. Dein Gehirn ist gerade eben erst aus dem REM-Schlaf gestiegen, in dem die lebhaften Träume passieren, und es würde am liebsten direkt wieder hinein. Genau dieses kurze Fenster ist Gold wert. In diesen ersten Sekunden bist du dem Traum näher als zu jedem anderen Zeitpunkt der Nacht. Die Tür steht praktisch noch offen, du musst nur durchgehen, bevor sie zufällt.

Das Dumme ist, dass die meisten Leute diese Tür mit dem ersten Handgriff zuschlagen. Sie wachen auf, drehen sich um, greifen zum Handy, denken an den Tag, der vor ihnen liegt. Und damit ist das Fenster zu. Sobald du dich richtig bewegst und dein wacher Kopf anspringt, ziehst du dich aus dem Traumzustand heraus, und der Weg zurück wird viel länger.

DEILD steht für Dream Exit Induced Lucid Dream, also für einen Klartraum, der aus dem Ausstieg aus einem Traum entsteht. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Du steigst aus einem Traum aus und nutzt genau diesen Ausstieg als Eingang zum nächsten. Bei mir funktioniert das am besten morgens, weil da die REM-Phasen länger und dichter sind. Aber auch mitten in der Nacht, wenn ich kurz aufwache, geht es manchmal.

Eines will ich gleich am Anfang klarstellen. Das hier ist keine Technik für deinen allerersten Klartraum. Du brauchst dafür schon einen Traum, aus dem du gerade aufgewacht bist, am besten einen luziden. Aber wenn du erst einmal drin bist im Klarträumen, ist DEILD eine der bequemsten Methoden überhaupt. Du musst nichts vorbereiten, du musst nirgendwo hingehen. Du liegst eh schon im Bett, und der Traum kommt fast von allein zurück, wenn du ihn lässt.

Absolut still bleiben ist die halbe Miete

Die wichtigste Regel kommt zuerst, weil sie über alles entscheidet. Bleib absolut still. Sobald du merkst, dass du aufgewacht bist, halte einfach inne. Bewege keinen Muskel. Dreh dich nicht um, streck dich nicht, kratz dich nicht. Lass die Augen geschlossen. Und das hier ist fast das Allerwichtigste: Denk nicht ans Aufstehen.

Der Grund dahinter ist einfach. Solange dein Körper still bleibt, bleibt er auch in diesem dösigen Halbschlaf, aus dem du gerade kommst. In dem Moment, in dem du dich richtig bewegst, schickst du deinem Gehirn das Signal, dass der Tag jetzt anfängt. Dein Kreislauf zieht an, dein wacher Verstand übernimmt, und der Traum verblasst. Es ist fast so, als würdest du dich selbst aufwecken, obwohl du eigentlich zurück willst.

Bei mir ist es so, dass schon ganz kleine Bewegungen das Fenster kippen lassen. Wenn ich nur die Lage meines Kopfes auf dem Kissen verändere oder die Beine neu sortiere, ist die Chance oft schon dahin. Deshalb übe ich mich darin, einfach genau so liegen zu bleiben, wie ich aufgewacht bin, egal wie die Position ist. Manchmal ist das unbequem, aber das halte ich die paar Minuten schon aus.

Ein häufiger Stolperstein, den ich gut kenne, ist der Drang, gleich nachzudenken. Du wachst auf, der Traum war toll, und sofort fängst du an, ihn im Kopf zu erzählen. Wie cool das war, was du als Nächstes machen könntest, ob du dir das aufschreiben solltest. Und schwupp, bist du wach. Dieses Erzählen im Kopf reisst dich raus. Deshalb versuche ich, in diesem Moment so wenig wie möglich aktiv zu denken. Ich lasse den Kopf leer und richte meine Aufmerksamkeit nur sanft auf eine einzige Sache, dazu komme ich gleich.

Falls du dich gerade fragst, ob du dann nie wieder etwas in dein Traumtagebuch schreiben sollst, keine Sorge. Du kannst die Reihenfolge umdrehen. Erst die paar Runden DEILD am Morgen, und wenn du dann wirklich aufstehst, schreibst du alles auf einmal auf. So verschenkst du das goldene Fenster nicht ans Notieren.

Das letzte Traumbild festhalten oder neu aufbauen

Während du still liegst, brauchst du etwas, woran sich dein Kopf festhalten kann. Sonst driftet er entweder ins wache Grübeln oder in den traumlosen Tiefschlaf. Das Beste ist das letzte Traumbild, das du noch in Erinnerung hast. Halt es fest. Sieh es vor deinem inneren Auge weiter, so klar du kannst.

Sagen wir, ich bin gerade über eine Stadt geflogen, als ich aufgewacht bin. Dann bleibe ich genau bei diesem Bild. Ich sehe die Dächer unter mir, ich spüre noch den Wind, ich höre vielleicht ein leises Rauschen. Ich lasse die Szene einfach weiterlaufen, als hätte jemand kurz auf Pause gedrückt und ich drücke wieder auf Play. Oft genügt das schon, und ich bin wieder mittendrin, ohne dass ich genau sagen könnte, wann der Übergang passiert ist.

Manchmal ist das letzte Bild aber schon verflogen. Das passiert mir auch, vor allem wenn ich ein paar Sekunden zu lange gebraucht habe. Dann baue ich die Szene einfach neu auf. Ich stelle mir vor, wie ich wieder fliege, und zwar so lebhaft wie möglich. Ich male mir den Wind aus, das Ziehen im Bauch, die Geschwindigkeit. Genau diese sinnliche Vorstellung ist der Schlüssel. Je echter sich das Bild anfühlt, desto leichter rutscht mein Gehirn von der Vorstellung in den echten Traum.

Das ist im Grunde dasselbe, was bei der Visualisierung im Wachen passiert. Du fütterst deinem Gehirn eine Szene, und irgendwann übernimmt es und macht aus deiner Vorstellung eine echte Traumwelt. Der Unterschied ist nur, dass du hier in diesem Halbschlaf bist, in dem die Grenze zwischen Vorstellung und Traum dünn ist wie Papier. Deshalb klappt es hier so viel leichter als am helllichten Tag.

Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung. Such dir eine Szene, die für dich mit starken Gefühlen oder klaren Sinneseindrücken verbunden ist. Bei mir ist das fast immer das Fliegen, weil ich es so oft gemacht habe, dass mein Körper es auswendig kennt. Du kannst aber genauso gut eine Szene nehmen, die dir besonders viel bedeutet. Hauptsache, sie ist greifbar und voller Details, an denen sich dein Kopf festhalten kann.

Den Traumkörper rauswackeln, ohne dich zu bewegen

Jetzt kommt der Teil, der ein bisschen seltsam klingt, aber unglaublich gut funktioniert. Es ist im Grunde dieselbe Bewegung, die ich auch beim WILD nutze, also wenn ich direkt aus dem Wachen in den Traum gleite. Du kennst das bestimmt: Du kannst dir vorstellen, deinen Arm zu bewegen, und fast spürst du es, obwohl sich nichts wirklich rührt. Genau das nutzt du jetzt aus.

Während du still liegst und deine Szene festhältst, versuchst du, deinen Traumkörper aus deinem echten Körper herauszuwackeln. Du bewegst sozusagen deine inneren Glieder, deine vorgestellten Arme und Beine, ohne auch nur einen einzigen echten Muskel anzuspannen. Ich stelle mir vor, ich würde mich im Bett herumrollen oder einfach aufstehen, aber nur mit dem Traumkörper. Mein echter Körper bleibt dabei mucksmäuschenstill liegen.

Das fühlt sich am Anfang komisch an, fast wie ein leichtes Kribbeln oder ein Schwindel. Bei manchen wackelt der Traumkörper richtig spürbar heraus. Du fühlst dich, als würdest du dich aus deiner Haut schälen oder als würdest du dich verdoppeln. Lass dich davon nicht erschrecken, das ist genau das Zeichen, auf das du wartest. Du bist gerade dabei, vom wachen Körpergefühl ins Traumkörpergefühl zu wechseln.

Ich mache das oft mit einer Rollbewegung. Ich stelle mir vor, ich rolle mich aus dem Bett, und in dem Moment, in dem mein Traumkörper über die Bettkante kippt, bin ich meistens schon in der Traumszene. Andere stellen sich vor, sie würden langsam nach oben schweben oder durch die Matratze nach unten sinken. Probier aus, welche Bewegung sich für dich am natürlichsten anfühlt. Es gibt da kein richtig oder falsch, dein Traumkörper macht ohnehin, was er will.

Ich muss dazusagen, dass nicht jeder dieses deutliche Rauswackeln spürt, und ich weiss nicht genau, woran das liegt. Bei mir ist es mal stärker, mal schwächer. An manchen Morgen kippe ich einfach so zurück, ohne dass ich gross etwas mache. An anderen brauche ich diese Phantom-Bewegung als Brücke. Nimm sie als ein Werkzeug, das du ausprobieren kannst, und nicht als Pflichtschritt, an dem alles hängt. Wenn die Szene auch ohne das Wackeln zurückkommt, umso besser.

Eine kleine Warnung, die ich aus eigener Erfahrung gebe. Wenn du dich so aus dem Körper wackelst, kann es sein, dass du kurz in der Schlaflähmung landest, also dass du wach im Kopf bist, deinen echten Körper aber nicht bewegen kannst. Das ist völlig harmlos und geht von allein vorbei. Es gehört sogar zum gleichen Mechanismus dazu. Wenn dich das verunsichert, lies dir ruhig vorher an, was Schlaflähmung wirklich ist, dann hat sie keine Macht über dich.

Mach sofort einen Realitätscheck, wenn du drin bist

Sobald die Szene wieder steht und du das Gefühl hast, drin zu sein, mach einen Realitätscheck. Das klingt vielleicht überflüssig, schliesslich weisst du ja, dass du gerade träumst. Aber genau das ist der Haken. In diesem Übergang verlierst du leicht den Faden und wirst non-luzid, ohne es zu merken. Du kippst zwar zurück in den Traum, aber dein Bewusstsein bleibt nicht automatisch mit. Der Realitätscheck holt dich zurück.

Ich nutze dafür am liebsten den Nasentest. Ich halte mir im Traum die Nase zu und versuche zu atmen. Wenn die Luft trotzdem durchströmt, weiss ich sicher, dass ich träume, und ich bin voll luzid. Genauso gut kannst du auf deine Hände schauen. Im Traum sehen die Hände nie ganz richtig aus, da stimmt immer irgendetwas nicht mit den Fingern. Nimm den Check, der dir am leichtesten fällt, Hauptsache du machst ihn überhaupt.

Der Realitätscheck hat noch einen zweiten Nutzen. Er verankert dich. Indem du etwas Konkretes tust und deine Aufmerksamkeit auf einen Sinneseindruck richtest, machst du den Traum stabiler und ziehst dich tiefer hinein. Das ist genau das, was du in diesem wackeligen Moment direkt nach dem Übergang brauchst. Du bist noch nicht fest verankert, und ein bewusster Check gibt dir Halt.

Wenn du dann sicher drin und luzid bist, lohnt es sich, den frischen Traum gleich noch ein bisschen zu festigen, bevor du loslegst. Wie ich einen wackeligen Traum verfestige, habe ich dir an anderer Stelle ausführlich aufgeschrieben, im Text über das Traum stabilisieren. Gerade nach einem DEILD-Übergang ist die Szene am Anfang oft noch etwas dünn, und ein paar Sekunden Stabilisierung machen den Unterschied zwischen einem kurzen Aufflackern und einem richtigen Klartraum.

Mehrere Klarträume aneinanderreihen

Jetzt kommt der Teil, der DEILD für mich morgens so wertvoll macht. Du kannst das Ganze mehrmals hintereinander machen. Du wachst aus dem nächsten Traum auf, bleibst wieder still liegen, hältst das Bild fest, kippst wieder rein. Und so weiter. An guten Morgen reihe ich auf diese Weise eine ganze Kette von kleinen Klarträumen aneinander.

Bei mir ist das fast schon ein Automatismus geworden. Ich kann nämlich nicht besonders lange in einem einzelnen Traum bleiben, meistens nur ein paar Minuten, dann wache ich auf oder driste ab. Früher hat mich das gestört. Inzwischen sehe ich es entspannt, weil ich einfach direkt wieder reinkippe und nochmal ein paar Minuten habe. Und nochmal. Statt eines langen Klartraums bekomme ich eben fünf kurze, und unterm Strich ist das eine Menge Traumzeit.

Es gab sogar eine Phase, in der ich praktisch jeden Morgen so einen Klartraum hatte, einfach weil ich aufwachte und wieder einschlief, immer und immer wieder. Irgendwann habe ich damit absichtlich aufgehört, weil es mir ein bisschen zu viel des Guten wurde, aber das ist eine andere Geschichte. Der Punkt ist, dass dieses morgendliche Reinkippen für mich verlässlicher funktioniert als alles andere. Wenn du also herausfinden willst, ob DEILD bei dir klappt, probier es am Wochenende aus, wenn du ausschlafen kannst und morgens länger in diesen REM-reichen Phasen bleibst.

Warum gerade morgens? Weil deine Schlafzyklen gegen Ende der Nacht immer mehr REM-Schlaf enthalten. Je länger du schläfst, desto traumreicher werden die letzten Stunden. Und wo viel REM ist, da ist auch viel Stoff für Klarträume und viele Gelegenheiten, wieder reinzukippen. Wenn du also einen Morgen hast, an dem du nicht hetzen musst, ist das der perfekte Spielplatz für DEILD. Stell dir keinen scharfen Wecker, lass dich natürlich aufwachen und nutze jede dieser kleinen Wachphasen als Sprungbrett.

Eine Sache noch zur Erwartung. Es klappt nicht jedes Mal, und das ist normal. Manchmal kippe ich zurück, manchmal bin ich einfach wach und das war es. Lass dich davon nicht entmutigen. Selbst wenn nur jeder zweite oder dritte Versuch zündet, hast du am Ende mehr Klarträume gehabt, als wenn du gleich aufgestanden wärst. Es kostet dich ja fast nichts, ein paar Minuten Stillliegen, und der Einsatz lohnt sich.

Der Trick gegen falsches Aufwachen und das Stabilisieren danach

Es gibt einen Punkt bei DEILD, der dich anfangs verwirren kann, und der hängt mit dem falschen Aufwachen zusammen. Manchmal denkst du, du bist aufgewacht, dabei träumst du noch. Du liegst scheinbar im Bett, alles fühlt sich echt an, aber in Wahrheit ist auch das schon wieder ein Traum. Das ist kein Fehler, im Gegenteil. Es ist eine riesige Chance.

Genau deshalb passt der Realitätscheck so gut zu dieser Technik. Wenn du dir angewöhnst, nach jedem Aufwachen einen Check zu machen, fällst du nicht auf das falsche Aufwachen herein. Du liegst da, denkst du bist wach, machst den Nasentest, und auf einmal merkst du, dass du noch mittendrin bist. Schon bist du wieder in einem Klartraum, ohne überhaupt irgendetwas tun zu müssen. Das falsche Aufwachen erledigt die Arbeit für dich. Mehr dazu, wie du diese Doppelböden erkennst und für dich nutzt, findest du im Text über das falsche Aufwachen.

Und sobald du wieder drin bist, egal ob über das stille Liegen, das Rauswackeln oder ein falsches Aufwachen, gilt dasselbe wie immer. Die frische Szene ist am Anfang oft instabil. Sie kann verschwimmen, dunkel werden oder dich gleich wieder hinauswerfen. Deshalb ist das Stabilisieren der natürliche nächste Schritt nach jedem Reinkippen. Reib die Hände aneinander, fass etwas an, schau dir Details ganz genau an. So machst du aus dem flüchtigen Übergang einen festen Traum, in dem du dann tun kannst, was du willst.

So kehrst du in den Traum zurück

Fassen wir das Wichtigste zusammen, damit du es am nächsten Morgen direkt ausprobieren kannst. DEILD ist keine Raketenwissenschaft. Es ist eigentlich nur das geschickte Nutzen eines Moments, der dir jede Nacht mehrmals geschenkt wird.

  1. Nutz das Fenster direkt nach dem Aufwachen. Der Traum ist da noch ganz nah, die Tür steht offen.
  2. Bleib absolut still. Kein Muskel, Augen zu, und vor allem nicht ans Aufstehen denken.
  3. Halt das letzte Traumbild fest. Oder bau die Szene neu auf, so lebhaft und sinnlich wie möglich.
  4. Wackle den Traumkörper raus. Beweg deine inneren Glieder, ohne einen echten Muskel anzuspannen.
  5. Mach sofort einen Realitätscheck. Damit bleibst du luzid und fällst nicht auf falsches Aufwachen herein.
  6. Reih mehrere aneinander. Gerade morgens kannst du immer wieder reinkippen, Runde um Runde.

Diese Technik ist für mich eine der entspanntesten überhaupt, weil sie keine Vorbereitung braucht und mich da abholt, wo ich morgens sowieso bin, nämlich im Bett und halb wach. Wenn du erst einmal das Gefühl kennst, wie du nach dem Aufwachen wieder in den Traum zurückkehren kannst, willst du es nicht mehr missen. Plötzlich ist jedes Aufwachen kein Ende mehr, es wird einfach zu einer kurzen Pause.

Wenn du tiefer in die Kunst der Traumsteuerung einsteigen willst, schau dich in der Traumkontrolle um, dort findest du alles gebündelt. Und wenn dein nächstes Ziel über das blosse Zurückkehren hinausgeht und du auch länger drinbleiben willst, dann ist mein Text über das Klartraum verlängern der logische nächste Schritt. Denn das Reinkippen ist nur der Anfang. Die wahre Kunst liegt darin, drinzubleiben, sobald du es geschafft hast.