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Hier sammle ich die Themen am Rand: bessere Gewohnheiten, schneller einschlafen, das Gehirn im Schlaf, coole Fähigkeiten, die man sich selbst beibringt. Alles Dinge, die mich neugierig machen. Erstaunlich oft führen sie zu derselben Sache, dem bewussten Träumen.

Coole Fähigkeiten lernen

Coole Fähigkeiten, die du dir selbst beibringst, beeindruckende Fähigkeiten, die kaum jemand hat, Fähigkeiten, die du im Schlaf trainierst, seltene Talente zum Lernen, Fähigkeiten, die wie Magie wirken, Skills für zu Hause und was im Alltag wirklich beeindruckt.

Schlaf und Einschlafen

Schneller einschlafen ohne Tabletten, gegen Gedankenkreisen beim Einschlafen, was tun, wenn man nicht schlafen kann, die Bilder vor dem Einschlafen, warum man beim Einschlafen zuckt, Einschlafrituale, die wirken, der Zustand zwischen wach und schlafend und morgens erholt aufwachen.

Gehirn und Gedächtnis

Gedächtnis verbessern im Alltag, sich Dinge leichter merken, Konzentration trainieren, was das Gehirn nachts macht, wie das Gehirn im Schlaf funktioniert und geistig fit bleiben.

Entspannung und Achtsamkeit

Tief entspannen in zehn Minuten, der Body-Scan, Meditation für Unruhige, Atemübungen am Abend, Achtsamkeit im Alltag und was ein Trancezustand ist.

Kreativität und Ideen

Kreativer werden, Probleme im Schlaf lösen, warum die besten Ideen halb im Schlaf kommen, Erfindungen aus Träumen, Schreibblockaden lösen und Vorstellungskraft trainieren.

Gewohnheiten und Selbstverbesserung

Kleine Gewohnheiten mit grosser Wirkung, Biohacking für Anfänger, sich selbst etwas beibringen, eine bessere Abendroutine, disziplinierter werden und Selbstexperimente für zu Hause.

Rätsel rund um Schlaf und Geist

Warum manche im Schlaf reden, was Schlafwandeln ist, was ein Tagtraum ist, warum sich Träume so echt anfühlen, ob das Bewusstsein im Schlaf aufhört und der Unterschied zwischen Schlaf und Bewusstlosigkeit.

Albträume und innere Ruhe

Was gegen wiederkehrende Albträume hilft, Albträume bei Erwachsenen, besser schlafen trotz Stress, nachts aufwachen und nicht mehr einschlafen und wie man Erlebnisse im Schlaf verarbeitet.

Und falls dich beim Lesen die eine Frage gepackt hat, was dein Geist nachts wirklich kann: Fang beim luziden Träumen an.

Kann man Probleme im Schlaf lösen?

Letzten Herbst sass ich bis spät an einem Text, der einfach nicht funktionieren wollte. Ich las ihn fünfmal, schob Sätze hin und her und wurde dabei nur müder. Irgendwann gab ich auf und ging schlafen, ziemlich genervt. Am nächsten Morgen, noch halb verschlafen unter der Dusche, hatte ich plötzlich die Lösung im Kopf. Einfach so, fertig serviert. Ich hatte über Nacht nichts bewusst getan, und trotzdem war das Problem auf einmal kleiner. Das hat mich neugierig gemacht. Wie kann es sein, dass eine Nacht Schlaf mehr bringt als zwei Stunden Grübeln?

Was ist Schlafwandeln und wie gefährlich ist es?

Als Kind hatte ich einen Mitbewohner für ein Wochenende, einen Cousin, der bei uns übernachtete. Mitten in der Nacht hörte ich, wie sich jemand im Flur bewegte. Ich stand auf und sah ihn dort stehen, mit offenen Augen, vollkommen ruhig. Ich sagte seinen Namen, und er reagierte nicht. Er starrte irgendwohin und murmelte etwas über seine Schultasche, die er suchen müsse. Dann drehte er sich um, ging zurück ins Zimmer und legte sich hin. Am Morgen wusste er von all dem nichts mehr. Für mich sah das damals aus wie ein kleines Gespenst. Heute weiss ich, dass ich einfach jemandem beim Schlafwandeln zugeschaut habe.

Einschlafrituale, die wirklich wirken

Letzten Dienstag lag ich um halb eins immer noch wach. Im Kopf lief eine alberne Diskussion vom Nachmittag in Dauerschleife, dazu die halbe To-do-Liste für den nächsten Tag. Ich drehte mich gefühlt zum hundertsten Mal um. Das Kissen war zu warm, dann zu kalt, der Wecker leuchtete mich vorwurfsvoll an. Irgendwann gab ich auf, stand auf und machte mir einen Tee. Und während ich da in der dunklen Küche stand, fiel mir auf, dass ich an genau diesem Abend nichts von dem getan hatte, was mir sonst beim Einschlafen hilft. Kein Ritual, keine Routine, einfach nur ins Bett geplumpst und gehofft. Kein Wunder, dass mein Kopf das als Einladung zum Grübeln verstanden hat.

Schreibblockade lösen mit dem Unterbewusstsein

Ich sass an einem Dienstagabend vor einem leeren Dokument und hasste den blinkenden Cursor. Ein einziger Satz stand oben auf der Seite, und der war auch noch schlecht. Ich tippte etwas, löschte es wieder, tippte etwas Neues, löschte auch das. Nach einer Stunde hatte ich genau null brauchbare Zeilen und dafür einen ordentlich schlechten Stimmungspegel. Irgendwann gab ich auf, ging mit dem Hund raus und dachte an gar nichts. Auf halbem Weg um den Block, mitten im Nieselregen, ploppte der ganze Absatz fertig in meinem Kopf auf, Wort für Wort. Ich rannte halb nach Hause, um ihn aufzuschreiben, bevor er wieder weg war.

Body-Scan: den Körper bewusst loslassen

Letzten Dienstag lag ich um halb zwölf im Bett und mein rechtes Bein wollte einfach nicht stillhalten. Ich hatte den ganzen Tag am Schreibtisch gehockt, der Kopf war voll mit Kram, und irgendwie hatte sich diese Anspannung in meinen Schultern festgesetzt. Ich merkte sie gar nicht mehr richtig. Also habe ich angefangen, mich von den Füssen aufwärts einmal durchzugehen. Erst die Zehen, dann die Waden, dann die Oberschenkel. Bei den Schultern bin ich richtig erschrocken, weil die hart waren wie zwei kleine Steine. Ich hatte sie stundenlang hochgezogen, ohne es zu bemerken. Genau dafür ist ein Body-Scan da.

Achtsamkeit im Alltag: bewusster leben

Letzte Woche stand ich an der Kaffeemaschine in der Küche und merkte plötzlich, dass die Tasse schon voll war. Ich hatte sie eingeschenkt, umgerührt, einen Schluck getrunken, und ich konnte mich an keinen einzigen dieser Schritte erinnern. Mein Körper hatte das alles erledigt, während mein Kopf irgendwo bei den Mails vom Morgen hing. Das ist mir nicht zum ersten Mal passiert. Eigentlich passiert es mir ständig. Ich fahre Strecken Auto und weiss am Ende nicht, wie ich angekommen bin. Ich esse zu Mittag und schmecke kaum etwas, weil ich nebenbei aufs Handy schaue. Irgendwann fragte ich mich, wie viel von meinem Tag ich eigentlich bewusst erlebe und wie viel einfach an mir vorbeirauscht.

Meditation für Leute, die nicht stillsitzen können

Vor ein paar Wochen sass ich zum gefühlt zwanzigsten Mal auf einem Kissen, Beine verknotet, Timer auf zehn Minuten, und versuchte brav an nichts zu denken. Nach etwa vierzig Sekunden juckte mein linkes Knie. Dann fiel mir ein, dass ich vergessen hatte, die Wäsche aufzuhängen. Danach lief in meinem Kopf eine alte Diskussion ab, gefolgt von der Frage, ob ich den Timer überhaupt richtig gestellt hatte. Ich öffnete ein Auge, um nachzuschauen. Es waren gerade einmal zwei Minuten vergangen, und ich fühlte mich wie nach einer halben Stunde. Ich stand auf, leicht genervt, und dachte: Meditation ist einfach nichts für mich, ich kann das nicht. Erst viel später ging mir auf, dass ich die ganze Zeit das Falsche probiert hatte. Ich hatte stillsitzen mit meditieren verwechselt, und das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Eine Abendroutine, die deinen nächsten Tag verbessert

Letzten Dienstag habe ich um halb zwölf noch im Bett gelegen und auf die Decke gestarrt. Im Kopf lief ein blödes Gespräch von der Arbeit in Dauerschleife, dazu die Frage, ob ich morgen den Zahnarzttermin verschoben hatte oder nicht. Eine Stunde später lag ich immer noch wach. Am nächsten Morgen war ich ein Wrack, gereizt, langsam, kaffeesüchtig schon um neun. Und das Verrückte ist: Diese miese Nacht hatte ich mir selbst gebaut, mit dem, was ich davor getan hatte, also Handy, Reste vom Abendessen, Nachrichten gelesen. Seitdem nehme ich meinen Abend ernster, und mein nächster Tag dankt es mir jedes Mal.